Nummer-1-300x200 Auf was sollte man bei einem Mietwagen achten?

Schlüsselübergabe
Foto: ©Deklofenak/depositphotos.com

Urlaubszeit ist Mietwagenzeit, was zudem auch heißt, dass man mit einem Mietwagen am Urlaubsort mobil ist, sich die Gegend anschauen kann und nicht nur auf den näheren Umkreis beschränkt ist. Doch gerade beim Mietwagenverleih im Ausland ist auf einige Dinge zu achten, damit man auch wirklich zufrieden ist. Weiterhin sollte man wissen, dass es in den Urlaubsländern oftmals anders zugeht und es werden nicht nur beide Augen zugedrückt, sondern auch die Leihautos sind nicht immer so perfekt, wie man sie aus Deutschland kennt.

Buchen des Mietwagens

Wer einen Mietwagen buchen möchte, sollte auf namhafte Firmen setzten oder sich Empfehlung von Freunden einholen. Denn gerade in diesem Bereich gibt es einige schwarze Schafe, die den Urlaubern nur das Geld aus der Tasche ziehen möchten. Wichtig ist vor allem auch darauf zu achten, welche Bedingungen gelten. Nicht selten werden Prepaidkreditkarten ausgeschlagen, und wenn ein zweiter Fahrer eingetragen wird, werden Zusatzkosten berechnet. Auch ein Navi, ein Kindersitz oder eine Klimaanlage sind nicht immer im Preis inbegriffen. Daher ist hier genau auf die Modalitäten und den Service zu achten, welche Kosten noch auf den Mietpreis kommen. Während in Spanien vor allem Seat ein beliebter Mietwagen und Europcar wie auch andere internationale Vermieter sehr beliebt sind, wird in Deutschland mehr auf regionale Unternehmen gesetzt. Hier ist z. B. auch VW als Autovermieter am Markt vertreten, um in Deutschland einen erstklassigen Wagen mieten zu können.

Abholung des Mietwagens

Wer für seinen Urlaub, beispielsweise in Spanien einen Mietwagen gebucht hat, sollte ihn natürlich am Flughafen abholen können. Es sei denn, es wurde eine Pauschalreise mit Transfer vom Flughafen zum Hotel gebucht. Viele Vermietungsstationen bringen den Wagen auch ins Hotel und bieten somit einen erstklassigen Service an. Auch das Verlängern eines Mietwagens ist im Ausland oftmals sehr umkompliziert. Kurz anrufen, verlängern und bei Abgabe den Rest zahlen. In Deutschland ist dies so nicht denkbar, im Urlaub schon. Für viele mag das etwas gewöhnungsbedürftig sein, aber gerade dies macht das entspannte Leben im Süden aus.

Doch auch hier ist Vorsicht geboten. Es gibt immer wieder Mietwagen-Anbieter, die Ihnen eine Versicherung aufdrängen wollen und den Wagen nicht freigeben, wenn diese Versicherung nicht abgeschlossen ist. Natürlich ist dies unzulässig und genau geprüft werden. Allerdings ist eine Vollkaskoversicherung für einen Mietwagen immer empfehlenswert.

Wie oft ist es Ihnen schon passiert, dass Sie eine Spanien Rundreise zeitlich komplett unterschätzt haben und gerne noch ein Weilchen länger an einem Ort geblieben wären. Mit einer unkomplizierten Verlängerung des Mietwagens ist dies problemlos möglich.

Gesetze im Ausland

Jedes Land hat einen eigenen Bußgeldkatalog, der sich vom deutschen um einiges unterscheidet. Daher ist es besonders wichtig, die Verkehrsregeln des jeweiligen Landes zu kennen. In Spanien beispielsweise kostet das Fahren mit Flip Flop eine Strafe von 200 Euro. Auch wer mit nacktem Oberkörper seinen Wagen lenkt, muss mit einer Strafe von 200 Euro rechnen. Zudem sind die Spanier recht erfinderisch, was Multas angeht. Zurzeit ist ein neues Gesetz im Gespräch. Diese besagt, dass mindestens zwei Personen im Wagen nüchtern sein müssen, die auch gleichzeitig über einen gültigen Führerschein verfügen. Dies heißt, dass es nicht reicht, wenn ein Betrunkener im Wagen ist und ein nüchterner Fahrer den Wagen lenkt. Es muss noch eine dritte Person im Wagen sein, die einen Führerschein hat und zudem nüchtern ist. Denn sollte dem Fahrer etwas passieren, muss diese dritte Person in der Lage sein, den Wagen zu lenken.

Dies ist zwar noch nicht bindend, dennoch sollte man auch solche Feinheiten der Gesetze im Ausland kennen, um dementsprechend handeln zu können. Zudem sollte jeder wissen, dass es in vielen Ländern Rabatte auf die Strafen gibt. Wer in Spanien einen Strafzettel von 200 Euro, eventuell wegen Fahrens mit Flip Flop erhält, kann mit einem Rabatt von 50 Prozent rechnen. Allerdings müssen Urlauber hier sofort zahlen. Wer sich weigert, muss damit rechnen, dass der Wagen vorläufig beschlagnahmt wird. Auch in anderen Ländern werden Urlauber in der Regel sofort zur Kasse gebeten und müssen entweder bar oder mit Kreditkarte ihre Multa begleichen.

Insbesondere für Urlauber, ob sie nun mit dem eigenen Auto verreisen oder einen Wagen mieten, gilt hier, dass sie sich mit den Verkehrsregeln und Bußgeldkatalogen im Urlaubsland auseinandersetzen müssen, um keine bösen Überraschungen zu erleben.

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