so-warten-sie-ihr-auto-selbst-280x158 Das Auto selbst warten - so sparen Sie Geld

Wir zeigen, wie Sie mit ein paar Tricks Ihr Auto selbst warten (Foto: tomwang / depositphotos.com)

Mit kleinen Handgriffen Ihr Auto selbst warten

Je neuer das Auto, desto komplizierter und zusammenhängender ist die Elektronik. Während früher nur ein Kfz-Teil ersetzt werden musste, sind nun meist zeitaufwendige Ausbauten erforderlich. Und genau das geht ins Geld. Vor allem Autofahrer mit eher geringen Fahrzeugkenntnissen sind auf fachmännische Reparaturen und Wartungen angewiesen, während Autobegeisterte so etliche Mängel selbst beheben und somit richtig sparen können. Wie bereits kleine Wartungen auch bei Neuwagen wie dem BMW i3 selbst durchgeführt werden können, hat der TÜV Süd zusammengestellt. Aber Obacht: Finger weg von den Sicherheitskomponenten eines Fahrzeuges!

Der fachmännischen Kfz-Werkstatt die Sicherheitselemente überlassen

Auch wenn Sie sonst Ihr Auto selbst warten – wenn es um die Sicherheit geht, ist nicht zu spaßen. Arbeiten beispielsweise die Bremsen, die Lenkung, die Radaufhängung oder die sicherheitsrelevante Elektronik nicht mehr korrekt, sollten Sie unbedingt Ihr Fahrzeug den Profis einer Kfz-Werkstatt überlassen. Ein „Das passt schon“ ist im Straßenverkehr ungenügend.

Kleinere Reparaturen selbst ausführen

Ein defektes Standlicht eines Halogenscheinwerfers, das Auswechseln einer defekten Blinker-Glühbirne oder des Rücklichtes kann dagegen wirklich jeder selbst beheben und erledigen. Allerdings sollte der Fachmann in der Reparaturwerkstatt Ihre durchgeführten Arbeiten bei der nächsten Inspektion oder der nächsten anstehenden umfangreicheren Wartung kontrollieren.

Hände weg von Xenon-Scheinwerfern!

Wer ein Fahrzeug mit Xenon-Scheinwerfern besitzt, z. B. in seiner Mercedes-B– oder –C-Klasse, muss Wartungen an diesen Scheinwerfern immer vom Fachmann durchführen und Mängel von ihm beheben lassen! Diese Arbeit kann für Laien lebensgefährlich sein. Die Lebensgefahr droht von der Spannung von bis zu 50 000 Volt, welche die Elektronik der Xenon-Scheinwerfer hervorbringt.

Flüssigkeitsstände regelmäßig kontrollieren

Der Bordcomputer eines modernen Fahrzeuges ist so bequem: Er zeigt die Flüssigkeitsstände zum Beispiel des Öls an. Dennoch sollten Sie sich nicht auf den Bordcomputer allein verlassen und lieber selbst einen Blick auf den Ölstand werfen. Eine regelmäßige Kontrolle des Ölstandes mit dem Ölmessstab hilft unter Umständen, teure Folgereparaturen zu verhindern.

Wenn Warnleuchten blinken

Gibt der Bordcomputer mittels erhellter Warnsignale Fehler an, kann in einigen Fällen schon ein Blick in die Bedienungsanleitung genügen, um die Ursache des Warnlichtes zu finden. Auf jeden Fall ist es ratsam, Warnsignale und Ursachen in einer Reparaturwerkstatt beheben zu lassen, bevor eine TÜV-Untersuchung ansteht. In einigen Fällen ist es unvermeidlich, den Fehlerspeicher fachmännisch auslesen zu lassen.

Reifen warten und prüfen

Jeden Reifen regelmäßig genauer unter die Lupe zu nehmen und auch abzutasten, ist etwas, das wirklich jeder Autofahrer leisten kann. Sind beispielsweise kleine Risse erkennbar, sind Beschädigungen erkennbar, ist die Mindestprofillänge, die beim TÜV stets geprüft wird, ausreichend? So können Mängel vor dem nächsten TÜV-Termin fachmännisch in der Kfz-Werkstatt beseitigt werden – und Sie als Autofahrer ersparen sich so die Gebühren einer weiteren zeiteinnehmenden TÜV-Untersuchung.

Den Auspuff kontrollieren

Ein durchgerosteter und defekter Auspuff führt beim TÜV ebenfalls zu Beanstandungen. Wer sein Fahrzeug also durch die Inspektion bringen will, muss einen einwandfreien Auspuff vorzeigen können. Sonst wird die erforderliche HU-Plakette verweigert.