fahrzeug-finanzierung Der beste Weg zur Fahrzeugfinanzierung
Fahrzeugfinanzierung
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3,5 Millionen neue Fahrzeuge rollten 2018 erstmals in Deutschland über die Straße. Das geht aus Zahlen des Kraftfahrtbundesamtes hervor. Der Traum von einem Neuwagen schlägt in vielen Herzen von Autofahrern in Deutschland. Mit einem neuen Auto verbinden Menschen ein Lebensgefühl von Freiheit und Luxus, eine gute Ausstattung oder den typischen Geruch eines Neuwagens. Es ist sehnlicher, aber auch sehr teurer Traum vieler mobiler Menschen.
Die Finanzierung eines Neuwagens scheint für viele Menschen nur auf den ersten Blick unmöglich. Tatsächlich gibt es viele Möglichkeiten, diesen Traum zu realisieren. Mit den Informationen aus diesem Ratgeber kann aus Wunsch Realität werden.

Solide Planung als Basis

Die Anschaffungskosten für einen Neuwagen sind unbestritten hoch. Je nach Anbieter und Ausstattung des Fahrzeuges sind mehrere Tausend Euro zu investieren. Wie viel Geld steht für die Investition zur Verfügung? Mithilfe eines guten Finanzplanes kann auf die Frage eine Antwort gefunden werden.

Bei der Finanzplanung werden zunächst alle Ausgaben und Einnahmen der letzten drei Monate aufgelistet. Welche Ausgaben sind jeden Monat zu tätigen, wie hoch ist das Einkommen im Monat mindestens. Die Planung ist nicht auf Kante zu nähen. Ein Puffer von zehn Prozent für unerwartete Ausgaben ist einzuplanen.

Die aus der Planung einhergehende Differenz zwischen Ausgaben und Einnahmen stellt die finanziellen Mittel für die Investition in den Neuwagen dar. Hinzu kommt eventuell noch das Geld, das aus dem Verkauf des aktuellen Fahrzeuges zur Verfügung steht.

Mehr als nur der Kaufpreis

Der Kaufpreis für den Neuwagen ist die größte Investition, die es bei der Transaktion zu tätigen gilt. Doch nicht allein der Anschaffungspreise fällt beim Kauf an. Oftmals werden die Nebenkosten für das Fahrzeug bei der Planung außer Acht gelassen. Dabei sind die Unterhaltskosten nicht unerheblich. Die typischen Nebenkosten bei einem Fahrzeug sind:
• die Steuern für den Staat
• die Haftpflichtversicherung mit optionalem Teil- oder Vollkaskoschutz
• die Unterhaltskosten für Benzin und Verschleiß
• die Kosten für Wartung

Welche Kosten im konkreten Fall zu berücksichtigen sind, lässt sich nicht exakt sagen. Zu abhängig sind die Kosten vom Model, des gewählten Versicherungsschutzes oder der Nutzung.

Mit dem Autokredit zum Neuwagen

Zur Finanzierung des Traums vom eigenen Auto gibt es mehrere Wege. Viele Käufer gehen den Weg und suchen einen Autokredit bei Verivox – jedes zweite Fahrzeug wird so in Deutschland finanziert. Der spezielle Autokredit ist eine einfache Methode und eine gute Lösung, wenn dringend ein neues Auto gebraucht wird. Hierbei spielt es keine Rolle, ob aus Rücklagen eine Anzahlung möglich ist oder die gesamte Kaufsumme mit dem Kredit beglichen wird.

Grundsätzlich lohnt es sich, verschiedene Anbieter für einen Autokredit über ein unabhängiges Portal zu vergleichen. Hinsichtlich der Vertragskonditionen unterscheiden sich die Angebote deutlich. Zu achten ist auf die Laufzeit, den effektiven Zinssatz sowie eine mögliche Erst- oder Schlussrate. Die Höhe der Raten sollte sich an den finanziellen Möglichkeiten orientieren, die aus der Finanzplanung hervorgeht. Der Autokredit einer Bank ist auch dann sinnvoll, wenn das Autohaus ein internes Finanzierungsmodell anbietet. Die Konditionen des Autohauses sind in den meisten Fällen teurer als der Autokredit eines externen Anbieters.

Unterschiede zum Ratenkredit

Privatverbraucher stellen sich oft die Frage, wo der Unterschied zwischen einem Auto- und einem gewöhnlichen Ratenkredit liegt. Einen großen Unterschied zwischen diesen beiden beliebten Möglichkeiten zur Fahrzeugfinanzierung gibt es nicht. Der Autokredit ist zweckgebunden an den Erwerb eines Autos. Zur Sicherheit der Liquidität ist oftmals die Hinterlegung des Fahrzeugbriefes beim Geldgeber notwendig. Der typische Ratenkredit ist hingegen nicht zweckgebunden, über das Geld kann frei verfügt werden.

Warum also ein Autokredit? Die Konditionen für diese Kreditformen sind oftmals deutlich lukrativer. Verbraucher profitieren von günstigeren Zinsen und flexibleren Rückzahlungsmöglichkeiten. Lukrative Möglichkeiten zur Tilgung bieten sich bei dieser besonderen Form des Darlehens.

Mit Leasing zum Neuwagen

Die anfangs preiswertere Variante zum Neuwagen führt über einen Leasingvertrag. Wie bei einer Wohnung wird das Auto nicht gekauft, sondern nur für eine bestimmte Zeit gemietet. Es steht dem Nutzer zur freien Verfügung. Die Nutzung von Leasingfahrzeugen ist jedoch an feste Konditionen gebunden. Dazu zählen etwa die Höhe der Freikilometer pro Jahr oder die Dauer des Leasingvertrags. Entgegen der weitläufigen Meinung ist Leasing nicht nur für bilanzierungspflichtige Unternehmen interessant. Auch bei Privatpersonen werden Leasingfahrzeuge zunehmen interessanter.

Beim Leasing kommen keine zusätzlichen Kosten abseits der vereinbarten Gebühren im Vertrag zustande. Kosten für die An- und Abmeldung entfallen, auch routinemäßige Werkstattgebühren werden übernommen. Inzwischen gibt es sogar Leasingunternehmen, die eine günstige Anschlussfinanzierung bieten. So können Nutzer den Neuwagen zunächst für eine bestimmte Zeit fahren. Möchten sie anschließend das Fahrzeug übernehmen, wird eine günstige Anschlussfinanzierung geboten.

Wenn es kein Neuwagen sein muss

Der größte Wertverlust bei einem Neuwagen tritt in den ersten zwölf Monaten nach der Zulassung ein. Spöttisch wird behauptet, schon mit dem erstmaligen Verlassen des Autohauses verliert das Auto die Hälfte seines Werts. Ganz so drastisch ist es nicht, zudem ist die Höhe des Wertverlustes stark abhängig von Hersteller und ausgewählten Model.

Verbraucher können sich den Wertverlust zum Vorteil machen. Statt auf den Luxus eines Neuwagens zu bestehen, können sie sich auch ein Fahrzeug mit Tageszulassung kaufen. Hier sind deutliche Rabatte zu erzielen. Preisvorteile bis zu 30 Prozent sind bei einem Fahrzeug mit Tageszulassung möglich.

Bei diesen Fahrzeugen handelt es sich faktisch um Neuwagen mit allen Extras und dem Geruch eines Neufahrzeugs. Die meisten Wagen mit Tageszulassung haben nur wenige Kilometer auf dem Tacho. Auf den späteren Wiederverkaufswert hat es übrigens keine Auswirkung, dass man nicht als Erstbesitzer im Fahrzeugbrief steht.

Noch günstiger mit dem Jahreswagen

Als junge Gebrauchte werden Jahreswagen von Autohäuser oftmals beworben. Ist der Traum vom Neuwagen oder Fahrzeug mit Tageszulassung zu kostspielig, bietet sich der Jahreswagen an. Hierbei handelt es sich um aktuelle Modelle mit moderner Ausstattung. Der hohe Wertverlust des ersten Jahres ist bereits abgeschrieben, das macht diese Fahrzeuge günstig.

Die Bezeichnung Jahreswagen dürfen nur Autos tragen, die weniger als zwölf Monate seit der Erstzulassung unterwegs sind. Außerdem muss die Erstzulassung weniger als ein Jahr nach Verlassen des Werks erfolgt sein. Sind diese Bedingungen erfüllt, ist ein Jahreswagen eine kostengünstige Alternative zum Neuwagen.

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