Depositphotos_45421605_s-2015-300x200 Wann zahlt die Kfz-Versicherung?

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Ohne Kfz-Versicherungen funktioniert die Zulassung eines Autos nicht. Die Haftpflichtversicherung sorgt dafür, dass Schäden an anderen Fahrzeugen und Personen abgedeckt sind. Die Kaskoversicherung kümmert sich hingegen darum, wenn es Probleme mit dem eigenen Wagen gibt. Doch was zahlen die Versicherungen genau?

Die Deckungssumme muss hoch genug sein

Billig bedeutet bei Kfz-Versicherungen nicht immer automatisch gut. Unter dem Strich kommt es auf das Gesamtpaket an. Im Dschungel der Tarife fällt es jedoch schwer, den Überblick zu behalten. Ein Onlinevergleich auf www.autoversicherung-vergleich.info kann helfen, die passende Autoversicherung zu finden. Wichtig ist, dass die Haftpflicht eine möglichst hohe Deckungssumme aufweist. Sonst haftet der Unfallverursacher persönlich, wenn der Schaden über die im Versicherungsvertrag festgelegte Deckungssumme hinaus geht, was bei einem Verletzten schnell der Fall sein kann. Der Gesetzgeber schreibt bei Personenschäden 7,5 Millionen Euro vor, bei Sachschäden sind es 1,12 Millionen Euro. Es ist jedoch empfehlenswert und ohne große Mehrkosten möglich, hier auf 100 Millionen Euro aufzustocken. Auch muss darauf geachtet werden, in welchen Ländern die Haftpflichtversicherung gültig ist. Wer viel im Ausland unterwegs ist, sollte überprüfen, ob die „Mallorca-Police“ im Versicherungsvertrag integriert ist.

Tarifdschungel bei den Kaskoversicherungen

Bei älteren und gebrauchten Fahrzeugen reicht die Teilkasko-Versicherung aus. Neuwagen sind besser mit einer Vollkasko-Versicherung unterwegs. Der Gesetzgeber, repräsentativ zu finden auf www.bundestag.de, macht in den Verträgen im Gegensatz zur Haftpflichtversicherung keine Vorgaben, weshalb die einzelnen Gesellschaften die Kaskoversicherung mit einer Fülle an Tarifen und Sonderoptionen präsentieren. Viele Versicherungen weigern sich zu zahlen, wenn bei Rot über die Ampel gefahren wird und es dann kracht. Der Passus „Verzicht auf Einwand grober Fahrlässigkeit“ sorgt für die Schadensbegleichung. Neuwagenbesitzer sollten, wenn sie die Versicherungen vergleichen, auf den Punkt „Neuwertentschädigung“ achten. Je länger hier bei Diebstahl oder Totalschaden gezahlt wird, desto besser. Möglich sind bis zu 24 Monate. Rabatte gibt es dann, wenn der Wagen ausschließlich in der Garage parkt, Schäden nur in einer Werkstatt repariert werden oder nur ein Fahrer alleine mit dem Auto unterwegs ist.

Die Versicherung zahlt nicht jeden Schaden

Wird das Auto gestohlen, springt die Kaskoversicherung ein. Wird etwas aus dem Auto gestohlen, beschränkt sich die Ersatzleistung auf fest verbaute Teile. Bei den sehr häufigen Wildunfällen kommt es darauf an, welches Tier vor das Auto rennt. Haarwildschäden werden gezahlt, andere Tierarten können auf Wunsch in die Kaskoversicherung eingeschlossen werden. Vandalismus am Fahrzeug wird leider nicht immer erstattet. Wird ein Unfall mit abgefahrenen Reifen verursacht, wollen die Versicherer oft einen Teil der Summe vom Fahrzeughalter. Den Versicherungsschutz riskiert, wer mit abgelaufenem TÜV, Homepage des Verbands auf www.vdtuev.de, oder alkoholisiert einen Schaden verursacht, aber auch, wenn nachgewiesen werden kann, dass falsches Schuhwerk bei der Entstehung eines Unfalls verantwortlich war.

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