• directions_car
Kostenlos Kfz-Versicherungstarife vergleichen
  • 1-Klick Kündigungsservice
  • TÜV geprüfter Vergleich
  • 100 % kostenlos vergleichen
powered by CHECK24

Kfz-Versicherung vergleichen » Jetzt günstige Autoversicherung finden

Kfz-Versicherungsvergleich für Sparfüchse

Alle Infos & Antworten, um Kfz-Versicherungen zu vergleichen, wenn Sie Ihr Fahrzeug neu anmelden oder die Autoversicherung wechseln.

Warum Kfz-Versicherungen vergleichen?

Darum lohnt sich ein Preisvergleich

Autoversicherer berechnen ihr Risiko, wie oft und in welcher Höhe sie Leistungen ausbezahlen müssen. Dafür werten sie die Statistik aus: Wo passieren Unfälle? Wer verursacht sie? Welche Fahrzeuge sind beteiligt? Wodurch entstehen der Versicherung die meisten Kosten? Die berechnete Beitragshöhe richtet sich also nach vielen Risikofaktoren. Und jede Versicherung bewertet diese unterschiedlich.

Darum gibt es Kfz-Haftpflichtversicherungen mit verschiedenen Tarifen. Und deshalb lohnt es sich für jeden, Kfz-Versicherungen zu vergleichen. So können Sie zum Beispiel bei einem Wechsel der Kfz-Versicherung über das Jahr jede Menge sparen.

Welche Autoversicherung ist die richtige für mich?

Und welche Kfz-Versicherungen gibt es?

» Die Kfz-Haftpflichtversicherung – für jeden ein Muss

Die brauchen Sie unbedingt, wenn Sie motorisiert auf der Straße fahren wollen – ohne Kfz-Haftpflicht erhalten Sie kein Nummernschild. Denn egal ob Auto, LKW, Traktor, Motorrad oder E-Scooter – jedes Kraftfahrzeug kann potenziell Schäden verursachen. An anderen Fahrzeugen, aber auch an Gebäuden, an Straßenschildern oder Leitplanken. Im schlimmsten Fall an Personen.

Die finanzielle Haftung dafür muss versichert sein. Gesetzlich vorgeschrieben sind Deckungssummen von

  • 7,5 Millionen Euro für Personenschäden
  • 1,22 Millionen Euro für Sachschäden und
  • 50.000 Euro für Vermögensschäden

Da jedoch auch Unfälle mit extrem hohen Schadenssummen passieren können, werden meist viel höhere Deckungssummen vereinbart. Und das ist auch sinnvoll. Häufig sind es 100 Millionen Euro für Sachschäden und 12 Millionen Euro je geschädigter Person.

Der Schutz umfasst Sach- und Personenschäden, die das Fahrzeug anderen verursacht – dazu zählen auch Beifahrer und Mitfahrer. Schäden am eigenen Fahrzeug und der Fahrer selbst sind in der Kfz-Haftpflicht nicht versichert.

» Die Kfz-Teilkasko – freiwillig für alle Versicherten

Eine Teilkasko für Ihr Auto müssen Sie nicht abschließen, können Sie aber bei Bedarf. Die Kfz-Teilkasko bezahlt Schäden am eigenen Fahrzeug, die ohne eigenes Verschulden entstanden sind. Dazu gehören Glasbruch – meist durch Steinschlag –, Unwetterschäden wie Hagel, Sturm, Überschwemmung und Blitzschlag, Diebstahl, Brand und Wildunfall.

Durch eine vereinbarte Selbstbeteiligung können Sie den Beitragsbetrag senken. Allerdings raten wir Ihnen davon ab, Ihr altes Auto mit geringem Wert mit Teilkasko auszustatten. Das lohnt sich nicht.

» Die Kfz-Vollkasko – freiwillig für Neuwagen

Auch die Vollkasko ist nicht gesetzlich vorgeschrieben. Sie deckt – anders als der Teilkasko-Schutz – zusätzlich selbst verursachte Schäden am eigenen Auto ab sowie mutwillige Beschädigung durch Fremde (Vandalismus).

Ein Vollkasko-Schutz lohnt sich vor allem für Neuwagen in den ersten 5 Jahren. Auch kreditfinanzierte Autos, Leasingfahrzeuge und Mietwagen sind in der Regel vollkaskoversichert.

Den Beitrag für eine Vollkasko können Sie senken, indem Sie:

  • eine Selbstbeteiligung zahlen, meist zwischen 150 und 500 €
  • langjährige Schadensfreiheit vorweisen
  • einen Garagenstellplatz besitzen
  • eine Werkstattbindung akzeptieren

Vorsicht: Die Kaskoversicherung kann dem Fahrer unterstellen, er habe „grob fahrlässig“ zum Schaden beigetragen. Dann darf sie ihre Zahlung kürzen oder streichen. Damit das nicht passiert, achten Sie darauf, dass Ihr Tarif die Klausel "Verzicht auf den Einwand der groben Fahrlässigkeit" enthält.

Kfz-Versicherung: die Berechnung von Beiträgen

Wie berechnet sich mein Beitrag?

Der Kfz-Versicherer stellt Ihnen viele Fragen, um Ihre Beitragshöhe (Prämie) festzulegen: Hierbei sind vor allem die Regionalklasse, die Typklasse und die Schadensfreiheitsklasse von Relevanz.

1. Die Regionalklasse
» Wo wohnen Sie?

Der Gesamtverband der Versicherer (GDV) registriert, wo sich mehr und wo sich weniger Unfälle ereignen. Je weniger Schäden in einem Zulassungsbezirk (also Stadt oder Landkreis) bei den Versicherungen geltend gemacht werden, desto günstiger wird es für alle Versicherten, die dort wohnen. Und umgekehrt – je mehr Schäden, desto teurer.

Die Regionalklasse ist nach Haftpflicht, Teilkasko und Vollkasko getrennt berechnet. Jedes Jahr wird die Regionalklasse aktualisiert.

2. Die Typklasse
» Welches Auto fahren Sie?

Der GDV erfasst die gemeldeten Schäden nach Fahrzeugmodell. Anhand dieser Statistik wird das Unfallrisiko bewertet. Das heißt, je weniger Unfälle mit Autos dieses Modells in der Statistik stehen, desto günstiger wird Ihre Kfz-Versicherung. Und umgekehrt.

Ihre Typklasse können Sie unter www.typklasse.de mit über 30.000 verschiedenen Fahrzeugtypen finden. Aber Achtung, es gibt unterschiedliche Klassen für Haftpflicht, Teilkasko und Vollkasko. Auch die Typklassen werden jedes Jahr aktualisiert.

Unser Tipp: Informieren Sie sich vor dem Kauf eines neuen Autos über die Typklasse und entscheiden Sie sich für ein Fahrzeug mit günstiger Typklasse.

3. Die Schadenfreiheitsklasse (SF-Klasse)
» Wie lange fahren Sie schon unfallfrei?

Die SF-Klasse macht einen erheblichen Teil des Beitrags aus. Mit jedem unfallfreien Versicherungsjahr steigt die Schadenfreiheitsklasse um eine Stufe. Je höher die Stufe, desto höher der SF-Rabatt. Dabei wird der Verlauf der SF-Klassen von Jahr zu Jahr hochgezählt, das ist bei allen Versicherern gleich. Die Einteilung in Rabattstufen kann sich jedoch unterscheiden.

Schadenfreiheit spielt in der Kfz-Haftpflicht und in der Vollkasko-Versicherung eine Rolle. Hier kann man durch vorsichtige Fahrweise dazu beitragen, dass nichts passiert. Bei der Teilkasko gibt es keine SF-Klassen. Das liegt daran, dass man auf die versicherten Ereignisse (Glasbruch, Hagel usw.) keinen Einfluss hat.

Die Beitragsentwicklung in der Schadensfreiheitsklasse

Schadenfreiheitsklasse Jahre ohne Schaden Beitragshöhe ca. in Prozent Beispielsumme ca. in Euro
SF 1 1 100% 500 €
SF 2 2 85% 425 €
SF 3 3 70% 350 €
SF 4 4 60% 300 €
SF 5 - 8 5 - 8 55 - 50% 275 - 250 €
SF 9 - 15 9 - 15 45 - 40% 225 - 200 €
SF 16 - 25 16 - 25 35 - 30% 175 - 150 €
SF 26 - 30 26 - 30 25% 125 €
SF 31 - 35 31 - 35 20% 100 €

Es gibt noch weitere SF-Klassen, bei denen der Beitrag zum Teil weit über 100 Prozent liegt. Es sind die SF-Klassen mit Risikozuschlägen:

SF 0:
Für Führerschein-Neulinge, die ihr erstes eigenes Fahrzeug versichern, wird ein hohes Unfallrisiko angenommen.

Darum kommen sie vorerst in die SF-Klasse 0 mit 200 bis 260 Prozent Beitragshöhe.

Im oben genannten Beispiel wären das mindestens 1000 Euro).

SF ½:
Oft gewähren Versicherer Fahranfängern aber den Einstieg in Klasse SF ½ mit 100 bis 140 Prozent Beitragshöhe.

Das ist etwa der Fall, wenn die Führerscheinprüfung schon 1-3 Jahre zurückliegt. Oder wenn die Eltern ihr Auto bei derselben Gesellschaft versichert haben.

Diese Klasse ist auch für die Anmeldung eines Zweitwagens vorgesehen.

SF S:
Besonders teuer wird es, wenn man gleich am Anfang einen Schaden verursacht. In Klasse SF S (Schadenklasse) geraten Sie, wenn Sie im 1. SF 1 Jahr einen Unfall verschuldet haben. Der Beitrag steigt dann auf 150 bis 175 Prozent.

SF M:
Das M steht für Malus. Hier wird der Höchstsatz von 240 bis 280 Prozent fällig.

Als SF M werden Fahranfänger eingestuft, die in SF-Klasse 0 oder ½ einen Schaden melden.

Kfz-Versicherung: Rückstufung im Schadensfall

Kommt Ihre Versicherung für einen Schaden auf, dann werden Sie im kommenden Jahr in der Schadenfreiheitsklasse nach unten eingestuft. Nicht nur um eine Stufe, sondern um mehrere. Um wie viel genau, hängt vom Vertrag ab. Der Jahresbeitrag zur Versicherung steigt also wieder, und zwar auf Jahre hinaus. Die Höhe des verursachten Schadens spielt dabei keine Rolle.

Um eine Rückstufung zu verhindern, können Sie bei einer niedrigen Summe (Bagatellschaden) die Werkstattrechnung selbst bezahlen. Der kostenlose Rückstufungsrechner der Stiftung Warentest verrät, ob sich das lohnt.

In der Schadenabschlussmeldung informiert auch der Versicherer darüber, wie sich die Beiträge mit und ohne Rückstufung entwickeln würden. Danach haben Sie meist 6 Monate Zeit, der Versicherung den regulierten Schaden zurückzuzahlen. Manche Tarife enthalten auch die Option Rabattschutz. Dann übernimmt die Versicherung nach einem Unfall die Kosten, stuft aber trotzdem nicht zurück. Tarife mit Rabattschutz sind deutlich teurer.

Nach einer Schadensregulierung hat der Versicherte ein Sonderkündigungsrecht. Innerhalb eines Monats nach Schadenabschlussmeldung ist es möglich, den Vertrag zu beenden und in einen neuen Tarif zu wechseln. Das kann für Sie unter Umständen günstiger sein.

Schadenfreiheitsklasse übertragen – So geht es

Innerhalb der Familie oder Lebenspartnerschaft kann die Schadenfreiheitsklasse unter bestimmten Voraussetzungen auf eine andere Person übertragen werden. Bei vorliegen bestimmter Bedingungen ist es sogar möglich, die SF-Klasse vom Firmenwagen zu übernehmen.

Wer die günstigere SF-Klasse bekommt, muss mit dem Auto desjenigen, der sie abgibt, regelmäßig gefahren sein. Der abgebende Fahrer verliert seine SF-Klasse und Rabatte, eine Rückübertragung ist nicht möglich. Übrigens: bis zu 12 Monate nach dem Tod kann eine SF-Klasse auch geerbt werden. Die übernommene SF-Klasse kann allerdings maximal bis zur der Höhe gehen, wie viele Jahre Sie den Führerschein besitzen.

4. Die Jahresleistung » Wie viel fahren Sie?

Auch die Jahresfahrleistung dient der Berechnung des Risikos: Weniger Kilometer bedeutet weniger Gelegenheit für Crashs. Meist ist im Vertrag eine maximale Jahresfahrleistung vereinbart, dazu wird zum Jahresende der Kilometerstand des Wagens abgefragt. Sind Sie doch mehr gefahren als anfangs geschätzt, ist eine Nachzahlung fällig.

Tipp: Kfz-Versicherungsvergleich & Corona-Krise

Kontaktieren Sie Ihren Versicherer, wenn Sie wegen der Corona-Krise erheblich weniger Kilometer fahren als zuvor angenommen. Eventuell bekommen Sie einen Rabatt.

5. Die Fahrerzahl » Wie viele Personen fahren das Auto?

Versicherer fragen aus gutem Grund nach der Anzahl der Fahrer – je größer der Fahrerkreis, desto höher ist nämlich das Unfallrisiko. Und damit Ihr Beitrag. Auch Alter und Beruf der eingetragenen Fahrer werden bewertet.

In einem Notfall darf natürlich jemand anderes weiterfahren. Wird dem eingetragenen Fahrer zum Beispiel unterwegs schlecht, dann darf auch sein nicht eingetragener Beifahrer ans Steuer.

Wenn eine Person außerhalb des Fahrerkreises das Auto fährt und ein Unfall passiert, erlischt nicht der Versicherungsschutz. Versicherer verlangen dann aber rückwirkend einen höheren Beitrag. Manchmal auch Strafen, häufig in Höhe eines ganzen Jahresbeitrags. Viele Kfz-Versicherungen bieten eine günstige Möglichkeit, für kurze Zeit einen Zusatzfahrer anzumelden.

6. Das Alter des Fahrers » Wie alt sind Sie?

Statistisch gesehen verursachen Fahranfänger und jüngere Menschen überdurchschnittlich viele Unfälle – häufig durch zu hohe Geschwindigkeit und zu geringen Abstand.

Auch sind Senioren unterdurchschnittlich oft in Verkehrsunfälle verwickelt. Sie gelten im Großteil der Fälle als Hauptverursacher. Ganz einfach weil sich in dieser Altersgruppe Fehler häufen. Zum Beispiel bei der Beachtung der Vorfahrt, beim Abbiegen, Wenden sowie Ein- und Ausfahren. Die Versicherer kalkulieren deshalb ab einem Alter von etwa 65 Jahren Risikozuschläge für Senioren ein.

Gerade bei den Risikozuschlägen gibt es große Unterschiede. Wir empfehlen Ihnen daher, jedes Jahr einen Versicherungsvergleich durchzuführen.

7. Die Berufsgruppen des Versicherten » Welchen Beruf haben Sie?

Versicherungen schließen auch vom Beruf auf Ihr individuelles Unfallrisiko. Für manche Berufsgruppen gibt es sogar Rabatte:

  • Landwirte
  • Beamte
  • Angestellte im öffentlichen Dienst
  • Mitarbeiter kirchlicher oder gemeinnütziger Einrichtungen
  • Mitarbeiter privatisierter, ehemals staatlicher Unternehmen wie Deutsche Post, Telekom, Deutsche Bahn
  • Angestellte im Versicherungswesen

8. Die Kfz-Versicherungsrabatte » Welche Vergünstigungen kommen noch in Frage?

Kfz-Versicherer fragen ab, ob das Auto einen Garagenstellplatz hat, da Ihr Kfz dort vor Umwelteinflüssen und etwaigen Risiken besser geschützt ist. Auch Besitzer von Wohneigentum fahren oft etwas günstiger als herkömmliche Mieter.

Manche Versicherer haben Verträge mit Kfz-Werkstätten, die ihnen sozusagen Mengenrabatt gewähren. Akzeptierten Sie eine Werkstattbindung, erhalten Sie einen Preisnachlass. Allerdings sollten Sie als Versicherter darauf achten, ob die vorgegebene Werkstatt auch in Ihrer Nähe bzw. günstig gelegen ist.

Oft wird eine jährliche Zahlungsweise – anstatt viertel- oder halbjährlich – mit einem kleinen Preisnachlass honoriert. Manche Autoversicherungen sehen auch Rabatte für ein absolviertes Fahrsicherheitstraining vor. Und: immer öfter werden so genannte Telematik-Tarife nach dem „Pay how you drive“-Prinzip angeboten. Dabei wird das Fahrverhalten ständig per GPS überwacht und protokolliert – die Versicherung fährt sozusagen immer mit. Sie bewertet das Fahrverhalten anhand von selbst festgelegten Kriterien und belohnt risikoarmes Fahren mit niedrigeren Beiträgen. Vor allem Fahranfänger in teuren SF-Klassen können auf diese Weise sparen.

Trotzdem ist auch hier Vorsicht geboten: Der Verbraucherzentrale Bundesverband warnt vor zahlreichen Gefahren und Nachteilen dieses Verfahrens sowie vor der Entwicklung zum "gläsernen Kunden".

Kfz-Versicherung wechseln – Wie kann ich kündigen?

Der Kfz-Versicherungsvertrag läuft für ein Jahr und hat eine Kündigungsfrist von einem Monat. Das Versicherungsjahr endet in der Regel mit dem Kalenderjahr. Ihre Kündigung muss also spätestens am 30. November bei der Versicherung angekommen sein.

Bei den meisten Versicherungen muss per Brief oder Fax gekündigt werden, bei manchen genügt auch eine E-Mail. In der Regel reicht ein formloses Kündigungsschreiben, auf dem das Kfz-Kennzeichen, die Vertragsnummer, der Kündigungstermin sowie Datum und Unterschrift nicht fehlen dürfen.

Das Sonderkündigungsrecht in der Autoversicherung

In folgenden Fällen können Sie auch während des Jahres die Kfz-Versicherung wechseln – dabei gilt eine Kündigungsfrist von 4 Wochen:

  • Nach einer Beitragserhöhung
  • Nach einem Schadenfall
  • Bei einem Wechsel des Fahrzeugs
  • Bei einem Wechsel des Fahrzeughalters

Was ist zu beachten beim Wechsel der Autoversicherung?

Schließen Sie zuerst die neue Kfz-Versicherung ab und stellen Sie damit sicher, dass Sie lückenlos versichert sind. Beachten Sie unbedingt: Der neue Versicherer übernimmt nicht automatisch die Schadenfreiheitsklasse des vorigen. Er bekommt lediglich den Schadenverlauf Ihrer bisherigen Versicherung gemeldet.

Kfz-Versicherung und Fahr-Abstinenz

Wenn Sie längere Zeit nicht gefahren sind

Wenn länger als 7 Jahre kein Fahrzeug auf Sie zugelassen war, verlieren Sie Ihren Schadenfreiheitsrabatt und die Versicherung beginnt in der Regel wieder bei SF-Klasse ½. Bei manchen Versicherern ist es sogar innerhalb von 10 oder 12 Jahren noch möglich, die alte Schadenfreiheitsklasse zu reaktivieren. Vor allem dann, wenn Ihre frühere Versicherung Ihre Daten noch gespeichert hat.

Sie können aber auch auf Nummer Sicher gehen: Wenn Sie Ihre Versicherung kündigen und in nächster Zeit kein Fahrzeug anmelden wollen, fordern Sie eine Bescheinigung gemäß §5 Absatz 7 Pflichtversicherungsgesetz an und bewahren sie gut auf. Damit können Sie Ihren Versicherungsverlauf jederzeit nachweisen.

Als Fahranfänger Kfz-Versicherungen vergleichen

Wie können Fahranfänger sparen?

Wer den Führerschein mit 17 Jahren macht und am begleiteten Fahren teilnimmt, zahlt weniger: erstens, weil die Versicherer für diese Fahrer das Risiko als niedriger einstufen. Zweitens, weil man damit schon früher anfängt, Fahrpraxis zu sammeln.

Beim Autokauf auf die Typklasse achten: Beliebte Anfängerautos liegen hier meist sehr hoch. Es kann günstiger sein, das Auto als Zweitwagen der Eltern oder anderer Verwandter anzumelden und sich als Fahrer eintragen zu lassen. Die SF-Klasse lässt sich später auf einen eigenen Vertrag übertragen.

Manche Versicherer gewähren Kindern ihrer Kunden aber auch einen noch preiswerteren Familienrabatt. Preisnachlässe gibt es mitunter auch für ein absolviertes Fahrsicherheitstraining.

Die Übertragung von Schadensfreiheitsklassen ist nur für so viele Jahre möglich, wie man den Führerschein besitzt. Sie lohnt sich also vor allem dann, wenn Sie schon vor einigen Jahren den Führerschein gemacht, aber noch kein Auto auf sich angemeldet haben. Auch die SF-Klassen von Rollern und Motorrädern können übernommen werden.

Nutzen Sie in den ersten Jahren Carsharing-Angebote – dann fallen die hohen Kosten für Anschaffung und Versicherung eines Autos von vornherein weg. Wir warnen jedoch vor Telematik-Verträgen: Sie bezahlen den Preisnachlass mit einem Verzicht auf Ihren Datenschutz – mit unabsehbaren Folgen.

Kfz-Versicherungskosten

Warum wird meine Versicherung teurer statt billiger?

Die Beiträge steigen, obwohl Sie keinen Schaden gemeldet haben? Sie sind über 60? Möglicherweise berechnet Ihre Versicherung bereits einen Seniorenzuschlag.

In jedem Fall lohnt es sich, Sie verschiedene Kfz-Versicherung zu vergleichen und den günstigsten Tarif zu wählen. Vielleicht haben Sie auch die Möglichkeit, Ihr Auto auf Ihr erwachsenes Kind zuzulassen.

Tipp: Beiträge zur Kfz-Haftpflichtversicherung kann man auch als Rentner von der Steuer absetzen. Die Summe wird in der Anlage Vorsorgeaufwand bei den Unfall- und Haftpflichtversicherungen eingetragen. Ob sich die Steuerlast tatsächlich senkt, hängt allerdings vom Einzelfall ab.

Worauf ist bei den Kfz-Versicherungsleistungen zu achten?

Welche Leistungen brauche ich?

Wichtig ist in der Kfz-Haftpflicht eine hohe Deckungssumme, am besten wählen Sie 100 Millionen Euro. Zudem sparen Sie sich Ärger mit der Kaskoversicherung, wenn Sie die Klausel "Verzicht auf Einrede bei grober Fahrlässigkeit" wählen. Es gibt aber Fälle, in denen die Versicherung trotz dieser Klausel nicht bezahlt: Etwa wenn der Fahrer unter Alkohol- oder Drogeneinfluss stand oder den Diebstahl des Autos begünstigt hat, indem er den Schlüssel offen liegen ließ.

Außerdem sind Sie mit der sogenannte Mallorca-Police im europäischen Ausland versichert, wenn Sie mit einem Mietwagen einen Unfall verursachen und die dort gültige Deckungssumme niedriger ist als in Ihrem Autoversicherungsvertrag.

Schadensfall & Kfz-Versicherung

Was ist wichtig im Schadenfall?

Melden Sie sich sofort bei Ihrer Kfz-Versicherung, wenn Sie einen Unfall hatten – noch am selben Tag. Egal wer schuld war. Seien Sie sich dessen bewusst, dass es im Interesse von Versicherungen liegt, die Entschädigungszahlungen so niedrig wie möglich zu halten.

Vergleichsportal Kfz-Versicherungsvergleich

Autoversicherung online vergleichen

Sie sind auf der Suche nach einer günstigen Kfz-Versicherung für Ihr Auto? Dann nutzen Sie unseren kostenlosen Kfz-Versicherungsvergleich, um den passender Versicherer für sich zu finden. Sie müssen lediglich die relevanten Informationen in die Suchmaske eingeben und schon kann es los gehen!