KFZ Kompendium - Gleichstromlichtmaschine

Die Lichtmaschine eines Fahrzeuges ist der elektrische Generator und erforderlich, um stromverbrauchende Kfz-Teile mit Energie zu versorgen. So war es auch bei einer Gleichstromlichtmaschine, die bis Ende der 60er-Jahre von der Automobilbranche verwendet wurde, um die Fahrzeuge auszurüsten. Die Gleichstromlichtmaschine funktioniert wie folgt: Im unbeweglichen Teil erzeugt ein Erregerstrom ein Magnetfeld in dem sich ein Rotor dreht. Durch die Drehung des Rotors wird Wechselstrom erzeugt. Um diesen Wechselstrom gleichzurichten, wird ein Kollektor benötigt. Weitergegeben wird dieser Strom über die Kohlebürsten. Da diese Kohlebürsten die vollständige Energie abnehmen, zeigt sich bei diesem Kfz-Teil ein sehr hoher Verschleiß. Außerdem wird bei einer Gleichstromlichtmaschine erst in höheren Motordrehzahlen effektiv Strom erzeugt, da die Höchstdrehzahl geringer ist als bei Wechselstromlichtmaschinen. Der Vorteil einer Gleichstromlichtmaschine ist jedoch, dass sie den Fahrzeugmotor starten kann, ohne dass weitere Elektronik erforderlich ist.

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