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VW Golf Autoteile günstig neu und gebraucht online kaufen

Was haben Angela Merkel, Papst Benedikt XVI und Smudo von den Fantastischen Vier gemeinsam? Sie alle fahren oder fuhren VW Golf. Seit über 40 Jahren bestimmt der Klassiker aus Wolfsburg den Automobilmarkt mit.

VW Golf – unterwegs auf den Straßen der Welt

Mehr als 30 Millionen Mal verließ der VW Golf die Wolfsburger Werkstätten. Nicht aber nur bei den Deutschen erfreut sich das wendige Kultmodell großer Beliebtheit. Auch in Belgien, Russland, China, Indonesien, Algerien, Brasilien, Mexiko und den USA wird er leidenschaftlich gern gefahren. Selbst indigene Spitznamen trägt der Bestseller schon mit sich herum. Rabbit heißt er in Nordamerika, Caribe in Mexiko und Citi-Golf nennen sie ihn Südafrika.

Auch auf einige Auszeichnungen kann der VW-Klassiker in seiner 40-jährigen Erfolgsgeschichte zurückblicken. Gleich zweimal, 1992 und 2013, wurde er zum "Europäischen Auto des Jahres" gekürt. 2010 schmückte er sich mit dem Titel "Südafrikanisches Automobil des Jahres". 2013 dann die Krönung: Der VW-Golf wird "Weltauto des Jahres".

VW-Golf – zwischen Kleinwagen und Mittelklasse

Beim Golfmodell handelt es sich um eine drei- bis fünftürige Kombi- oder Schräghecklimousine. Was die Fahrzeugabmessungen angeht, bewegt sie sich zwischen Kleinwagen und Mittelklasse-PKW. Bis zu vier Erwachsene mitsamt Gepäck kommen im Wagen unter. Je nach Belieben lässt sich der Innenraum durch Umklappen der Rücksitze flexibel gestalten. Alle Golfs sind mit Frontantrieb, teilweise auch mit Allradantrieb, ausgerüstet.

Ein weiteres Markenzeichen ist ihr quer verbauter wassergekühlter Viertakt-Reihenmotor. Beide Kennzeichen zusammen schaffen eine großzügige Raumausnutzung, worauf Volkswagen ein ganzes Fahrzeugsegment aufbaut, besser bekannt als Kompaktklasse oder Golfklasse.

40 Jahre Volkswagen-Qualität – eine Erfolgsgeschichte

Die Erfolgsgeschichte beginnt im Juni 1974. Der Golf ist Volkswagens "große Hoffnung". Veraltete Luftkühlungen und rückständige Heckmotoren treiben VW in eine essenzielle Firmenkrise. Ende der 1960er-Jahre kann nicht einmal mehr der populäre VW Käfer an seine alten Erfolge anknüpfen.

Ein Nachfolger muss her: Das moderne Golfmodell mit dem wassergekühlten Frontmotor soll VW aus der Krise führen. Seine Effizienz kommt beim Verbraucher gut an: Mitten in der Ölkrise in den 1970er-Jahren wird das sparsame Modell dankend angenommen.

Innerhalb weniger Monate entwickelt sich der VW-Klassiker zum großen Verkaufserfolg. Bis heute wurden mehr als 30 Millionen Exemplare in sieben verschiedenen Generationen gefertigt. Nicht ohne Grund gehört der Klassiker zu den meistgebauten Autos der Welt. Nur der Toyota Corolla und die Ford-F Serie liegen vor ihm. Selbst den Verkaufsrekord des VW Käfers, des bis 2002 weltweit meistverkauften Autos, konnte der Kompaktwagen übertrumpfen.

Speziell in Deutschland prägt der VW-Golf mit über 400.000 Neuzulassungen pro Jahr das Straßenbild weiter entscheidend mit. Im Rest Europas gibt es ähnliche Tendenzen. Zwar führt das Wolfsburger Kultmodell nicht in allen Ländern die Zulassungsstatistik an, trotzdem ist es insgesamt der meistverkaufte PWK. Bei Volkswagen selbst schafft er es bei den Produktionszahlen auf den dritten Platz, knapp hinter Passat und Jetta.

Modellkunde: die Entwicklungsstufen des VW Golfs

Den Anfang macht 1974 die Generation I (Typ 17). Die kompakte Bauweise der 3- und 5-Türer, kombiniert mit dem großzügigen Raumangebot und der charakteristischen C-Säule, erheben sie zum Straßenliebling. Über 6,99 Millionen wird sie von 1974 bis 1983 ausgeliefert.

1976 zieht der GTI I nach. Seine 110 PS machen ihn zur schnellen Ikone. Am begehrtesten ist der Neuzugang in den Farben Marsrot und Diamantsilber Metallic.

1979 folgt das erste Golf-Cabriolet. Rasch knüpft das offene Modell mit dem stabilen Überrollbügel an die Erfolge des VW Käfer Cabrios an. Einen außergewöhnlichen Spitznamen trägt der in Osnabrück gefertigte PKW auch. Er hört auf den Namen Erdbeertörtchen.

Sein bislang sparsamstes Modell bringt Volkswagen 1983 mit der Generation II heraus (Typ 19E). Bei den Fahrzeugmaßen hat sich einiges getan. Der Neuzugang ist 165 mm länger, 55 mm breiter und 20 mm höher als sein Vorgängermodell. Das sportliche Interieur sowie der Dieselmotor mit Abgasturbolader erfinden den Sportwagen neu. Zwischen 1983 bis 1992 wird die zweite Generation über 6,3 Millionen Mal erbaut.

Noch sparsamer präsentiert sich 1991 die Generation III (Typ 1H). Sie erweitert die beliebte Volkswagen-Serie um einen Kombi. Sobald der Motor nicht gebraucht wird, schaltet ihn die integrierte Schwungnutzautomatik ab. Genauso effizient ist er in Betrieb. Weniger als fünf Liter Sprit verbraucht er auf hundert Kilometer. Insgesamt 4.805.900 Exemplare schaffen es von 1991 bis 1997 auf den Automobilmarkt

Im Oktober 1997 übernimmt die Generation IV (Typ 1J). Die Besonderheiten: eine 12-jährige Garantie gegen Durchrostung sowie eine Karosserie aus verzinktem Stahl. 4,92 Millionen Mal wird das Fahrzeug ausgeliefert.

Geschwindigkeit ist seine Stärke: Das R im Modellnamen IV R32 steht nicht umsonst für Racing. Den nötigen Antrieb bekommt der 2002 erschienene PKW von dem 3,2 Liter-Sechszylindermotor. Im Rennfahrer-Stil gibt sich auch das Interieur. Sportsitze und gebürstetes Aluminium unterstützen die dynamische Optik.

2003 geht die Generation V (Typ 1K) an den Start. Ihr turbogeladener Dieselantrieb stößt beim Kunden auf großen Zuspruch. Trotzdem kommt er nicht an den Erfolg seines Vorgängers heran. Nur 3,27 Millionen Fahrzeuge werden ausgeliefert.

Gleich in zweifacher Ausführung ist die Generation VI BiFuel (Typ 5K) erhältlich. Seit ihrer Erscheinung im Jahr 2009 wählt der Besitzer zwischen Trendline und Comfortline. Spielraum gibt es auch beim Antrieb. Der 1,6 Liter BiFuel-Motor fährt sowohl mit Benzin als auch mit Autogas. Neu sind auch die hervorragende Schalldämmung, die 7 Airbags und das ESP. So liegt die sechste Generation in Sachen Personenschutz ganz vorn. Hergestellt wird der Fahrzeugtyp mehr als 2.850.000 Mal.

Die Produktion der Generation VII (Typ 5G) setzt im Jahr 2012 ein und ist bis heute in Gang. Als einer der ersten Volkswagen wird er auf der modularen MQB-Plattform gebaut. Das senkt nicht nur sein Gewicht, sondern steigert auch noch seine Fahrleistung. 2017 war die Generation VII mit mehr als 409.000 Fahrzeugen allein im VW-Werk Wolfsburg eines der meistgebauten VW-Modelle.

2014 geht der erste e-Golf in Serienproduktion. Seine Voll-LED-Scheinwerfer sowie das Infotainmentsystem Discover Pro zeichnen ihn aus. Über die Straßen bewegt sich der intelligente PKW mit einem 85 Kilowatt starken Elektromotor. Bis zu 190 Kilometer befördert er seinen Fahrer.

2014 setzt VW aber noch auf einen weiteren Neuzugang: den VII GTE. Er ist der erste seiner Klasse mit Plug-in-Hybridantrieb. In einem Fahrzeug vereinen sich Verbrennungs- und Elektromotor. Und noch etwas ist neu: Der GTE ist die erste VW-Kreation auf Basis des Modularen Querbaukastens (MQB).

Die Produktionsstätten des VW-Golfs

In Wolfsburg, scherzhaft auch Golfsburg genannt, fiel der Startschuss der 40-jährigen VW-Geschichte. Inzwischen hat der Bestseller seine Fühler aber auch außerhalb Niedersachsens ausgestreckt. Selbst über die Landesgrenzen hinaus hat und hatte er seine Produktionsstätten verteilt:

  • Emden in Niedersachsen (1974 -1977)
  • Sarajevo in Bosnien und Herzegowina (1976 - 1992)
  • Westmoreland in den USA (1978 - 1988)
  • Uitenhage in Südafrika (1978 - 2010)
  • Puebla in Mexiko (seit 1988)
  • Zwickau in Sachsen (seit 1992)
  • Curitiba in Brasilien (seit 1999)
  • Changchun in China (seit 2003)
  • Osnabrück in Niedersachsen (seit 2011)

Die größte Rückrufaktion in der VW-Geschichte

2013 ordnet Volkswagen die bislang größte Rückrufaktion in der Firmengeschichte an. Rund 384.000 Fahrzeuge, darunter VW, Skoda und Audi, müssen in die chinesischen Werkstätten zurück. Der Grund: Bei den importierten Golf-Modellen Variant und Cross kann es Probleme mit dem Getriebe geben.

Autoteile für den Volkswagen-Golf online kaufen

Der VW-Klassiker ist zwar von solider Bauweise. Dennoch geht der Verschleiß nicht spurlos an ihm vorbei. Kein Modell ist vor technischen Defekten gefeit. Dem Neuwagen muss er deshalb aber nicht weichen. Nicht selten sind hochwertige VW Golf-Ersatzteile die günstigere Problemlösung. Einen zuverlässigen Ansprechpartner für gehobene Golf-Autoteile finden Sie auf Autoteile-Markt.de. Ob Wischerblätter, Bremssättel oder Kraftstofffilter – Ihr Händler hält passende Ersatzteile für jedes Golfmodell für Sie bereit. Wählen Sie bequem online zwischen neuen und gebrauchten Autoteilen.

Zusammenfassung

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