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Radbremszylinder

Neu oder gebraucht günstig online kaufen

Radbremszylinder günstig fürs Auto online gebraucht oder neu kaufen

Radbremszylinder günstig kaufen

Der Radbremszylinder ist ein Teil der Bremsanlage von Autos mit Trommelbremsen. Seine Aufgabe ist es, die Bremsbacken der Trommelbremse gegen die sich drehende Bremstrommel zu drücken, und auf diese Weise das Fahrzeug abzubremsen. Die Bremsanlage gehört zu den wichtigsten Systemen im Auto und sollte stets einwandfrei funktionieren. Radbremszylinder können mit den Jahren verschleißen oder kaputtgehen, dann müssen sie umgehend ersetzt werden.

Der Radbremszylinder und seine Funktion

Der Bremszylinder für die Trommelbremse, mitunter auch als RBZ oder nur als Radzylinder bezeichnet, ist im Innern der jeweiligen Bremse verbaut. Tritt der Fahrer des Autos auf das Bremspedal, so entsteht über den Hauptbremszylinder ein Druck im Bremssystem, der über die Bremsleitungen zu den Bremsen weitergeleitet wird.

Im Innern der Trommelbremse presst der Bremszylinder mit seinen zwei freigängigen Kolben die beiden flexibel gelagerten Bremsbacken gegen die sich drehende Bremstrommel. Die hierbei entstehende Reibung verzögert nun das Auto. Wird das Bremspedal losgelassen, so kehren die Bremsbacken im Innern der Trommelbremse mittels Federkraft in ihre Ausgangsposition zurück.

Die Geschichte des Bauteils

In früheren Tagen waren Trommelbremsen gang und gäbe, über viele Jahrzehnte sorgten sie mit ihren innenliegenden Bremszylindern für die zuverlässige Verzögerung von Automobilen. Bereits im Jahre 1900 wurde das erste Automobil mit den damals neuartigen Trommelbremsen an der Hinterachse ausgestattet.

Die Erfindung wird vielfach dem deutschen Automobilkonstrukteur August Wilhelm Maybach zugeschrieben. Auch der französische Ingenieur Louis Renault – der zusammen mit seinen Brüdern den Automobilkonzern Renault gründete – experimentierte zu dieser Zeit mit der neuartigen Bremstechnik und verbaute sie schon bald in seinen Konstruktionen.

In Kleinwagen durchaus noch üblich

Heutzutage verfügen viele moderne Autos hingegen über Scheibenbremsen an allen vier Rädern. Vor allem bei Kleinwagen kommen die Trommelbremsen an den Rädern der Hinterachse aber noch zum Einsatz, und haben hier durchaus ihre Daseinsberechtigung.

Die Trommelbremse stellt hierbei eine für das Fahrzeug ausreichende Bremskraft zur Verfügung und ist robust und langlebig. Die auf die Hinterachse wirkende Handbremse lässt sich zudem einfacher realisieren, wenn hier Trommelbremsen zum Einsatz kommen.

Der Radbremszylinderdefekt

Beim Betrieb des Fahrzeugs ist der Radzylinder großen Belastungen ausgesetzt. Die Bremstrommel wird beim Bremsen heiß, zudem können bisweilen Feuchtigkeit oder Schmutz eindringen. Darüber hinaus unterliegt der Bremszylinder durch seinen regelmäßigen Einsatz beim Betrieb des Fahrzeugs einem gewissen Verschleiß, der mit den Jahren zu einem Defekt des Bauteils führen kann.

Warum ist das Bauteil defekt?

Neben dem natürlichen Verschleiß ist der Bremszylinder im Innern der Bremstrommel erhöhten thermischen Belastungen ausgesetzt, darüber hinaus können auch Feuchte oder andere Einwirkungen zu einem defekten Radzylinder führen.

Außerdem können die Gummiteile des Zylinders mit den Jahren verhärten und kaputtgehen. Dies kann sowohl die Dichtungen des Bauteils als auch die Staubkappen oder Staubschutzmanschetten an den Enden des Zylinders betreffen. Hier tritt häufig nach vielen Jahren eine Materialermüdung auf, die beispielsweise zu Rissen in den Staubkappen führen kann.

Sind die Staubkappen eingerissen, so können schnell Schmutz und Staub in das Innere des Zylinders vordringen, was zu einem Defekt des Bauteils führen kann. Durch poröse oder verhärtete Kolbendichtungen kann zudem der Bremszylinder undicht werden, was zu einem Austreten von Bremsflüssigkeit führen kann.

Wie machen sich Defekte bemerkbar?

Ein defekter Radbremszylinder macht sich bisweilen durch ein schlechtes Bremsverhalten des Autos bemerkbar. Mitunter fühlt sich das Bremspedal beim Bremsen anders an, außerdem kann dem Fahrer auffallen, dass das Auto beim Bremsen zu einer Seite zieht.

Auch ungewöhnliche Geräusche können bei einem Radbremszylinderdefekt gelegentlich auftreten. Vereinzelt kommt es durch den defekten Zylinder auch zu einem Austreten von Bremsflüssigkeit. Ein schlechtes oder ungewöhnliches Bremsverhalten des Fahrzeugs kann jedoch auch durch andere defekte Teile der Bremsanlage verursacht werden.

In jedem Fall sollte ein Defekt an den Bremsen stets in der Fachwerkstatt abgeklärt werden. Autos mit defekter Bremse dürfen zudem nicht mehr auf eigener Achse bewegt werden.

Defekt fällt bei der Hauptuntersuchung auf

Häufig fallen Defekte an den Bremsen auch erst bei der wiederkehrenden Hauptuntersuchung auf. Hier wird das Auto vom Prüfer auf dem Bremsenprüfstand ausgiebig getestet. Dabei wird nicht nur das Vorhandensein einer ausreichenden Bremskraft an allen vier Rädern geprüft, sondern auch, ob die Bremsen pro Achse gleichmäßig ziehen.

Nicht selten werden bei dieser Untersuchung Defekte an den Bremsen festgestellt, wie beispielsweise ein defekter Bremszylinder. Es kommt häufig vor, dass solcherlei Bremsdefekte dem Nutzer des Autos noch gar nicht aufgefallen sind, da die Bremsen des Fahrzeugs im normalen Betrieb nur selten voll gefordert sind.

Allerdings müssen die Bremsen vor allem in Notsituationen zuverlässig funktionieren, weshalb defekte Komponenten stets umgehend ausgetauscht oder instandgesetzt werden müssen.

Den Radbremszylinder wechseln

Die Bremszylinder der Trommelbremse zählen, wie alle Bauteile des Bremssystems von Fahrzeugen, zu den sicherheitsrelevanten Teilen des Autos. Reparaturen an den Bremsen sollten deshalb nur von Fachleuten durchgeführt werden. In der Fachwerkstatt kann der defekte Trommelbremszylinder in der Regel schnell getauscht werden, die frisch reparierte Bremse wird anschließend auf dem Bremsenprüfstand getestet.

Zuerst die Bremstrommel abnehmen

Die Vorgehensweise beim Wechseln des Radzylinders kann sich je nach Hersteller und Fahrzeugmodell unterscheiden. Zuerst muss üblicherweise das betreffende Rad demontiert werden, was nach dem Aufbocken des Fahrzeugs möglich ist.

Nach dem Entfernen der Radnabenkappe kann die Radnabenmutter gelöst werden. Auch das Handbremsseil muss mitunter entspannt oder gelöst werden. Nach dem Lösen der Radnabenmutter lässt sich die Bremstrommel abziehen, wozu bisweilen ein spezieller Abzieher eingesetzt wird. Soll die Bremstrommel anschließend von Bremsstaub befreit werden, so ist hierbei eine Staubschutzmaske zu tragen.

Das defekte Bauteil tauschen

Nach dem Abnehmen der Bremstrommel besteht Zugriff auf den Radzylinder und die anderen Bauteile der Trommelbremse. Nach dem Lösen einiger Schrauben kann der Bremszylinder entnommen werden. Bei der Demontage des Zylinders tritt bisweilen Bremsflüssigkeit aus.

Je nach Fahrzeugmodell kann es verschiedene Tricks geben, um ein übermäßiges Austreten von Bremsflüssigkeit zu verhindern oder um die Flüssigkeit möglichst kleckerfrei aufzufangen. Die Montage des neuen Bauteils erfolgt in umgekehrter Reihenfolge. Nach dem Radbremszylindertausch ist es erforderlich, die Bremse zu entlüften und bei Bedarf Bremsflüssigkeit nachzufüllen.

Weitere Komponenten tauschen

Da die Demontage der Bremstrommeln und das Öffnen der Trommelbremse mit nicht unerheblichem Arbeitsaufwand verbunden sind, sollten bei dieser Reparatur gleich alle Bauteile der Bremse zumindest einer optischen Kontrolle unterzogen werden.

Zudem lassen sich bei dieser Gelegenheit auch weitere Komponenten der Trommelbremse austauschen, wie etwa die Bremsbeläge beziehungsweise Bremsbacken. Letztere sollten jedoch nur achsweise an beiden Seiten ausgewechselt werden.

Da sich sowohl Radzylinder als auch Bremsbacken mitunter günstig online kaufen lassen, kann sich der Austausch sämtlicher Teile auf beiden Seiten durchaus lohnen, da die Trommelbremsen hierdurch nur einmal zerlegt werden müssen.

Neuen Radbremszylinder kaufen

Ist der Bremszylinder der Trommelbremse defekt, so lohnt sich aufgrund der günstigen Ersatzteilpreise eine Reparatur des kaputten Bauteils kaum. Radbremszylinder lassen sich online problemlos und günstig neu oder gebraucht kaufen. Ein Preisvergleich lohnt sich, oftmals sind qualitativ hochwertige Markenteile zu erstaunlich niedrigen Preisen erhältlich.

Die benötigten Teile zur Reparatur der Bremse können dabei in der Regel auch problemlos versandt werden. Vor allem für klassische Automobile, Exoten und Oldtimer bietet sich auch der Kauf eines geprüften und gut erhaltenen Gebrauchtteils an, wenn das passende Teil neu nicht mehr zu haben ist. Zudem sind online mitunter gute gebrauchte Ersatzteile erhältlich, die nur kurze Zeit im Einsatz waren und erst eine geringe Laufleistung aufweisen.

Beliebte Radbremszylinder

Neue Radbremszylinder

Gebrauchte Radbremszylinder

Top Hersteller

Radbremszylinder vom Hersteller A.B.S. werden am häufigsten mit 728 Stück für durchschnittlich je 15,03 € angeboten.

Hersteller
Anzahl
Durschnittspreis
728
15,03 €
510
16,85 €
LPR
476
10,77 €
TRW
420
18,96 €
396
10,27 €

Automarken mit den meist verkauften Radbremszylinder

Von Daihatsu wurden die meisten Radbremszylinder mit insgesamt 2 Stück verkauft. Auf den weiteren Plätzen befinden sich Citroen, Fiat, Hyundai und Lancia.

Preise für gebrauchte Radbremszylinder

Günstige gebrauchte Radbremszylinder kann man derzeit für 10,00 € kaufen. Im Durchschnitt liegt der Preis bei etwa 58,37 € und die teuersten Radbremszylinder kosten 506,00 €.

Preisverteilung für gebrauchte Radbremszylinder

Preise für neue Radbremszylinder

Günstige neue Radbremszylinder kann man derzeit für 0,10 € kaufen. Im Durchschnitt liegt der Preis bei etwa 74.152.842.601.805.800,00 € und die teuersten Radbremszylinder kosten 1.045.999.997.741.070.000.000,00 €.

Preisverteilung für neue Radbremszylinder

Zusammenfassung

Anzahl gebrauchter Radbremszylinder: 98 Stück
Anzahl neuer Radbremszylinder: 7.053 Stück
Höchstpreis gebrauchter Radbremszylinder: 506,00 €
Günstigster Preis gebrauchter Radbremszylinder: 10,00 €
Durchschnittspreis gebrauchter Radbremszylinder: 58,37 €
Höchstpreis neuer Radbremszylinder: 1.045.999.997.741.070.000.000,00 €
Günstigster Preis neuer Radbremszylinder: 0,10 €
Durchschnittspreis neuer Radbremszylinder: 74.152.842.601.805.800,00 €
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