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Vergaser defekt? Preise vergleichen & günstig neue oder gebrauchte für das Auto kaufen

Vergaser günstig kaufen

Der Vergaser dient der Gemischbildung beim Ottomotor, er sorgt für die Erzeugung des für den Motorbetrieb benötigten Kraftstoff-Luft-Gemisches. In der heutigen Zeit und bei modernen Autos wird diese Aufgabe häufig von Einspritzanlagen übernommen.

Lange Zeit stellte der Vergaser jedoch eines der Standardbauteile von Autos mit Benzinmotor dar. Ein Vergaser ist nicht immer einfach einzustellen, zudem besteht er aus zahlreichen Einzelteilen, was mitunter zu einem Defekt des Bauteils führen kann.

Wichtiges Bauteil der Gemischaufbereitung

Der Ottomotor benötigt ein auf die jeweiligen Bedingungen und Anforderungen abgestimmtes Gemisch aus Luft und Kraftstoff, um zuverlässig funktionieren zu können. Lange Zeit sorgten verschiedene Vergasertypen für die Gemischbildung beim Benzinmotor.

Ein großer Vorteil des Vergaserprinzips gegenüber der modernen Einspritzung ist, dass diese Art der Gemischaufbereitung keinerlei elektronische Bauteile benötigt, um funktionieren zu können. Allerdings verbrauchen Vergasermotoren in der Regel mehr Benzin als moderne Einspritzer, zudem stoßen sie auch mehr Schadstoffe aus.

Auch müssen die althergebrachten Vergaseranlagen mitunter gewartet und neu justiert werden. Vor allem Mehrfachvergaser, wie etwa Doppelvergaseranlagen, lassen sich nicht immer einfach abstimmen und korrekt einstellen.

Die Funktionsweise

Das Bauteil sorgt für eine Zerstäubung des Benzins und die Vermischung mit der Ansaugluft. Das entstandene Gemisch wird dem Motor zugeführt, wo es in den Zylindern komprimiert und gezündet wird. Über die Jahre entwickelten sich zahlreiche Vergasertypen, die sich hinsichtlich ihrer Funktionsweise und ihrem inneren Aufbau voneinander unterscheiden.

In der Regel bildet jedoch ein Röhrchen mit einer Verengung das Herzstück. Durchströmt die Ansaugluft dieses Röhrchen, so entsteht ein Unterdruck. Hierdurch wird über eine Düse Kraftstoff aus der sogenannten Schwimmerkammer angesaugt und im Luftstrom zerstäubt. Die Intensität des Luftstroms wird hierbei von der im Vergasergehäuse integrierten Drosselklappe geregelt.

Die Geschichte des Vergasers

Vergaservorrichtungen werden im Automobilbau bereits seit mehr als hundert Jahren eingesetzt. Auch der Automobilbaupionier Carl Benz verwendete ein solches Bauteil bereits bei dem ersten von ihm konstruierten Automobil, dem Benz Patent-Motorwagen Nummer 1 aus dem Jahre 1886.

Hier griff der Ingenieur Benz auf einen selbst entwickelten Oberflächen-Vergaser zurück, der das Gemisch für den Benzinmotor des Wagens aufbereitete. Später arbeiteten zahlreiche Automobilpioniere, unter anderem der deutsche Konstrukteur August Wilhelm Maybach, an Weiterentwicklungen und Verbesserungen des Bauteils.

Mit der Zeit entstanden verschiedene Bauformen wie der Fallstromvergaser, der Flachstromvergaser, der Steigstromvergaser oder auch der Schrägstromvergaser. Späterhin auch Registervergaser oder Stufenvergaser.

Für leistungsstarke Motoren wurden zudem zwei Einzelvergaser in einem gemeinsamen Gehäuse zu einem Doppelvergaser zusammengefasst, oder drei Einzelvergaser zu einem Dreifachvergaser. Hiermit war es möglich, jedem Zylinder eine eigene Vergasereinheit zur Verfügung zu stellen, etwa bei Sportwagen oder zu Tuningzwecken.

Weiterentwicklung und elektronische Vergasersysteme

Über die Jahre wurden die Gemischfabriken des Vergasermotors ständig weiterentwickelt, um beispielsweise ein stabiles Standgasverhalten oder einen zuverlässigen Motorlauf bei kaltem Motor zu ermöglichen.

Hierbei wird ein fetteres Gemisch benötigt, wofür das sogenannte Kaltstartsystem zuständig ist. Eine Vorstufe der elektronischen Einspritzanlage stellen die elektronisch geregelten Vergasersysteme dar, die circa ab Ende der 1970er Jahre verfügbar waren, und die unter anderem Kraftstoffverbrauch und Schadstoffausstoß der Motoren senken konnten.

Ablösung durch die Einspritzanlage

Bereits in den 1980er Jahren waren viele Autos mit einer Einspritzanlage erhältlich. Die wartungsfreie und kraftstoffsparende Art der Gemischbildung war schnell ein gutes Verkaufsargument. Viele Modelle, die mit einer neuartigen Einspritzanlage ausgestattet waren, führten einen entsprechenden Zusatz in der Modellbezeichnung, beispielsweise Injektion, Fuel Injection oder Injection Electronique. S

pätestens seit Ende der 1990er Jahre werden bei allen neuen Autos nur noch Einspritzanlagen verbaut. Dies liegt auch daran, dass die Anforderungen an sauberere Abgase immer höher wurden. Vor allem der Einsatz der modernen Katalysatortechnik lässt sich nur noch in Verbindung mit der elektronischen Einspritzung realisieren.

Der Vergaserdefekt und seine Symptome

Ein Defekt des Benzinvergasers kann sich auf verschiedene Art und Weise bemerkbar machen. In der Regel führt ein Vergaserdefekt zu einem unrunden Motorlauf oder zu einem Leistungsverlust des Motors.

Ferner kann der Motor im Leerlauf einfach ausgehen, wenn ein Defekt am Kraftstoffvergaser vorliegt. Des Weiteren kann es zu Fehlzündungen kommen. Ein schlechtes Kaltstartverhalten kann ebenfalls auf einen Defekt im Bereich der Gemischbereitung hindeuten.

Andere Defekte ausschließen

Der Defekt lässt sich nicht immer klar eingrenzen, da die Symptome auch in Verbindung mit anderen defekten Bauteilen des Motors auftreten können. Oftmals zeigen sich ähnliche Probleme, wenn beispielsweise die Zündung nicht richtig arbeitet oder die Zündkerzen nicht in Ordnung sind.

Zudem muss der Zündzeitpunkt richtig eingestellt sein. Auch Störungen und Defekte der Kraftstoffversorgung sollten ausgeschlossen werden, bevor von einem Vergaserdefekt ausgegangen werden kann. Ein zugesetzter Luftfilter kann ebenfalls für Fehlfunktionen im Bereich der Gemischbereitung verantwortlich sein.

Außerdem kann der Motor durch Undichtigkeiten im Ansaugtrakt zum Ansaugen von Fremdluft beziehungsweise Nebenluft neigen. Auch dies kann zu einem unrunden Motorlauf führen.

Warum ist das Bauteil kaputt?

Die Gemischfabrik des Ottomotors ist ein mitunter empfindliches Bauteil mit vielen Komponenten, die kaputtgehen können. Vor allem bei einem alten Auto unterliegen die Bauteile des Motors einem gewissen Verschleiß.

Die vielen beweglichen Elemente im Innern des Bauteils können sich nach langer Zeit abnutzen und so für Fehlfunktionen verantwortlich sein. Auch können Vergaserelemente mit den Jahren von innen verschmutzen, was die korrekte Funktion einschränken kann.

Verharzungen und Korrosion

Alle Elemente, die mit Kraftstoff in Berührung kommen, können bisweilen durch Verharzungen verschmutzt sein, beispielsweise im Bereich der Schwimmerkammer. Ist das Bauteil verharzt, so lässt es sich nach dem Zerlegen häufig noch einmal reinigen.

Lediglich eine hartnäckige Verharzung macht ein Wechseln der gesamten Komponente nötig. Bei Fahrzeugen, die lange Zeit gestanden haben, können zudem Schäden durch Korrosion auftreten. Dies ist häufig bei Restaurationsobjekten der Fall, so dass hier mitunter ein Wechsel des Bauteils ansteht. Auch Aluminiumvergaser können korrodieren.

Der Vergaserwechsel

Ist das Bauteil für die Gemischbereitung kaputt, und eine Reparatur nicht möglich oder zu kompliziert, so kann es problemlos gegen ein neues oder gebrauchtes Ersatzeil ausgetauscht werden.

Die Vorgehensweise beim Vergaserwechsel kann sich je nach Bauform und Typ des Bauteils unterscheiden. Je nach Fahrzeugmodell und Hersteller können zudem weitere Unterschiede beim Ein- und Ausbau des Vergasersystems bestehen.

Ausbau und Einbau der Vergasereinheit

In der Regel müssen zum Wechseln des Bauteils zuerst alle Leitungen, Schläuche und Verbindungen entfernt werden. Hierbei handelt es sich unter anderem um den Benzinschlauch oder die Kraftstoffleitung, sowie den Gaszug oder das Gasgestänge, und mitunter um weitere Verbindungen.

Zudem sind je nach Bauweise der Luftfilter oder der Ansaugschlauch zu demontieren. Die Vergasereinheit lässt sich hiernach, und nach dem Lösen einiger Schrauben, in der Regel komplett vom Motor beziehungsweise dem Ansaugkrümmer abnehmen.

Dies ermöglicht auch eine nähere Inaugenscheinnahme des Bauteils, zudem lässt es sich hierdurch auch leichter reinigen. Soll das alte Bauteil gegen ein neues oder gebrauchtes Ersatzteil ausgetauscht werden, so kann der Einbau in umgekehrter Reihenfolge vorgenommen werden. Dasselbe gilt für den Fall, dass nach erfolgter Vergaserreparatur das instandgesetzte Bauteil wieder an seinen angestammten Platz zurückkehren soll.

Günstige Ersatzteile neu und gebraucht kaufen

Da Vergaser im Automobilbau heutzutage nicht mehr eingesetzt werden, ist es nicht immer einfach, noch passende Ersatzteile für ältere Automobile zu finden. Der Markt für Oldtimer und Youngtimer aus den 1980er Jahren boomt jedoch und oftmals besteht Bedarf an erschwinglichen Ersatzteilen, um die alten Schätzchen am Laufen zu halten.

Online lassen sich vielfach gut erhaltene und gebrauchte Vergaser Preise vergleichen und kaufen. Die Bauteile stammen hierbei häufig von zertifizierten Autoverwertern, die die Teile ausbauen, prüfen und günstig zum Verkauf anbieten. Ob neuer oder gebrauchter Vergaser, hier lohnt sich in jedem Fall der Preisvergleich.

Top Hersteller

Vergaser vom Hersteller BOSCH werden am häufigsten mit 31 Stück für durchschnittlich je 57,97 € angeboten.

Hersteller
Anzahl
Durschnittspreis
BOSCH
31
57,97 €
JP GROUP
4
203,74 €
PIERBURG
2
124,00 €

Automarken mit den meist verkauften Vergaser

Von Audi wurden die meisten Vergaser mit insgesamt 1 Stück verkauft. Auf den weiteren Plätzen befinden sich Seat und VW.

Preise für gebrauchte Vergaser

Günstige gebrauchte Vergaser kann man derzeit für 5,99 € kaufen. Im Durchschnitt liegt der Preis bei etwa 90,75 € und die teuersten Vergaser kosten 1.001,00 €.

Preisverteilung für gebrauchte Vergaser

Preise für neue Vergaser

Günstige neue Vergaser kann man derzeit für 144,04 € kaufen. Im Durchschnitt liegt der Preis bei etwa 203,74 € und die teuersten Vergaser kosten 306,81 €.

Preisverteilung für neue Vergaser

Zusammenfassung

Anzahl gebrauchter Ersatzteile: 658 Stück
Anzahl neuer Ersatzteile: 4 Stück
Höchstpreis gebrauchter Ersatzteile: 1.001,00 €
Günstigster Preis gebrauchter Ersatzteile: 5,99 €
Durchschnittspreis gebrauchter Ersatzteile: 90,75 €
Höchstpreis neuer Ersatzteile: 306,81 €
Günstigster Preis neuer Ersatzteile: 144,04 €
Durchschnittspreis neuer Ersatzteile: 203,74 €
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