GPS als Technik im Handy und dem Navigationssystem ist für die meisten Nutzer eine Selbstverständlichkeit. Doch die Technik kann noch viel mehr, was besonders Betreibern von Fuhrparks zugutekommt. Von der Diebstahlprävention über das vollautomatische Fahrtenbuch bis hin zum elektronischen Zaun – vieles ist möglich.

Wie funktioniert GPS eigentlich?

Die meisten nutzen es, doch wissen nicht genau, wie GPS eigentlich funktioniert. Jedenfalls ist ein GPS Gerät kein Sender, sondern lediglich ein Empfänger, der in ständigem Kontakt zu verschiedenen Satelliten steht, welche die Erde umkreisen. Die GPS Technik selbst wurde in den 70er Jahren vom Militär erfunden und rund 20 Jahre später für den zivilen Gebrauch weiterentwickelt. Heute ist es so, dass in Höhe von rund 20.000 Kilometern 24 Satelliten ununterbrochen Signale aussenden, jedes davon versehen mit einem Zeitstempel. Dadurch kann an jedem Ort der Welt und zu jeder Zeit das Signal von sechs bis zwölf Satelliten empfangen werden.
GPS Geräte werten die Signale von mindestens vier dieser Satelliten und die Veränderungen der Zeitstempel aus und können dadurch ihren eigenen Standort nicht nur auf wenige Zentimeter genau ermitteln, sondern auch zur weiteren Verwendung verarbeiten.

Wofür wird die GPS Technik eingesetzt?

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GPS begleitet uns täglich, wenn wir unterwegs sind. Es weist uns den Weg, erinnert uns an wichtige Orte in der Umgebung und sorgt dafür, dass wir auch bei Verkehrsbehinderungen schnell ans Ziel kommen, indem es eine neue Strecke vorschlägt. So lässt sich eine Menge Zeit sparen. Es ist sowohl bei der Fahrt mit dem Auto als auch beim Wandern ein extrem nützliches System, das aus unserem Alltag nicht mehr wegzudenken ist. Bei der professionellen Anwendung jedoch kann es seine Kompetenzen am besten entfalten.

GPS als „Wunderwaffe“

Ein Unternehmen wie Bornemann macht aus der Technik des GPS eine kleine Wunderwaffe, indem es seine Möglichkeiten ausbaut und professionelle Anwendungen kreiert, die gerade Geschäftsleuten den Alltag wesentlich erleichtern können. Doch ein Feature wie Diebstahlschutz ist natürlich für jeden interessant, der ein wertvolles Fahrzeug sein eigen nennt, das er nicht ständig selbst im Auge behalten kann. Es ist schwierig genug, ein Fahrzeug zu kontrollieren und seine Sicherheit zu gewährleisten, umso größer ist die Herausforderung von professionellen Fuhrunternehmen, die eine Vielzahl an Fahrzeugen auf den Straßen haben und noch dazu wertvolle Güter transportieren und überwachen müssen. Das erfordert ein Höchstmaß an Logistik und Organisation, angefangen bei den vorgeschriebenen Höchstfahrzeiten bis hin zur sensorischen Überwachung von Temperatur und Luftfeuchtigkeit in Containern, dem Diebstahlschutz und der Ortung der Fahrzeuge.

Fahrzeuge orten

Eine der wichtigsten Eigenschaften eines GPS Empfängers ist seine Fähigkeit, ihn zur Ortung von Fahrzeugen einsetzen zu können. Die Firma Bornemann ermöglicht es mit einer Technik namens Infleet, den Standort jedes mit einem solchen Empfänger ausgestatteten Fahrzeuges in Echtzeit und bis auf wenige Zentimeter genau ermitteln zu können. Dadurch wird das Flottenmanagement und damit die wirtschaftliche Planung von Touren zum Kinderspiel. Das Ganze funktioniert sowohl vom stationären Rechner als auch vom mobilen Gerät aus, wodurch die verantwortlichen Planer ein Höchstmaß an Freiheit erhalten. Gut zu wissen: Die Akkus der GPS Geräte halten bis zu fünf Jahre, sodass man sich keine Sorgen wegen der Energieversorgung machen muss.

Das automatische Fahrtenbuch

Wenn man immer weiß, wo sich Fahrzeuge befinden, können deren Bewegungen natürlich jederzeit aufgezeichnet und dokumentiert werden. Die Daten, die zu jedem Fahrzeug ermittelt werden, werden online gespeichert und könne jederzeit abgerufen werden. Es ist dadurch möglich, die Fahrtenbücher automatisiert und zu 100 % zuverlässig erstellen zu können, ganz ohne Stift und Zettel und eventuell nicht detaillierte Aussagen. Die gespeicherten Touren können auch miteinander ins Verhältnis gesetzt und dadurch verglichen werden. Das kann helfen, die Effizienz zu steigern und die Sicherheit zu erhöhen.

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Apropos Sicherheit

Was tun, wenn man unterwegs Hilfe benötigt und das Handy nicht funktioniert oder man nicht telefonieren kann? Die meisten schlimmen Unfälle geschehen auf Landstraßen, nicht auf der Autobahn, wo es Notrufsäulen und andere Fahrer gibt, die als Zeugen fungieren und den Notruf wählen können. Mit der migardo SOS Notfall App von Bornemann kann man die eigene Sicherheit deutlich erhöhen. Gerät man in eine Notsituation, setzt man ein Signal ab, zum Bespiel über ein Gerät am Schlüsselanhänger oder das Smartphone. Durch das GPS weiß die Notrufzentrale genau, wo man sich gerade befindet. Was in einem solchen Fall dann genau passieren soll, hat man vorher selbst festgelegt. So kann die Technik zum Lebensretter werden.

Ein elektronischer „Zaun“

Sicherheit ist nicht nur für Leib und Leben wichtig, auch die eigenen und fremde Werte müssen geschützt und gesichert werden. Auch hierbei kann die GPS Technik behilflich sein. So kann sie dafür verwendet werden, einen elektronischen „Zaun“ (Geofencing) um ein bestimmtes Gebiet wie einen Parkplatz zu ziehen, auf dem die eigenen Fahrzeuge abgestellt worden sind. Verlässt nun ein Fahrzeug diese Sperre, wird ein Alarm ausgelöst, der umgehend an den Verantwortlichen gesendet wird. So kann blitzschnell reagiert und das Fahrzeug zudem zügig aufgefunden werden. Diese Methode der Sicherung funktioniert natürlich auch für die Ladung in Containern.

Alle Beteiligten informieren

Wer sich entscheidet, GPS einzusetzen, um die genannten Möglichkeiten ausschöpfen zu können, der sollte in jedem Fall seine Mitarbeiter darüber informieren. Es gibt teilweise Vorbehalte gegen die Technik, die jedoch mit detaillierten Informationen ausgeräumt werden kann. Im Endeffekt profitieren alle Beteiligten davon, wenn schnell und effizient gewirtschaftet und die Sicherheit erhöht werden kann.

Bilder:
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