intelligente-fahrzeuge-wie-viel-elektronik-ist-hilfreich-280x158 Intelligente Fahrzeuge - wie viel Elektronik ist hilfreich?

Technik erhöht die Fahrsicherheit und den Fahrkomfort. Jedoch sollten Autofahrer der Technik nicht uneingeschränkt vertrauen (Foto: rook76/ depositphotos.com)

Je weiter die Technik voranschreitet, desto moderner werden die Autos. So war es schon immer, so wird es bleiben. Moderne Fahrzeuge regeln das Licht automatisch, helfen beim Einparken, erleichtern das Lenken, verhindern, dass die Reifen in Gefahrensituationen blockieren und bringen den Autofahrer an das ins Navigationssystem eingegebene Ziel – oder in einigen Fällen durchaus manchmal auch nicht. Ist ein Kfz-Teil nicht in Ordnung, wird der Autofahrer entweder optisch oder akustisch gewarnt. Und die Anzahl der Kontrollleuchten wächst. Wo sich früher eine einfache Armatur befand, ist nun hinter dem Lenkrad ein modernes Cockpit zu entdecken. Sehr viel der im Auto eingebauten Technik unterstützt den Autofahrer, erleichtert das Autofahren und macht es tatsächlich ein wenig sicherer.

Parksensoren erleichtern das Einparken

Ist die Parklücke wirklich groß genug für das Fahrzeug oder muss weiter gesucht werden? Musste sich früher ein Autofahrer auf sein Augenmaß verlassen, erleichtern Parksensoren das Einparken. Es gibt zwei Systeme der Parksensoren: Ultraschallsensoren, die in den Stoßstangen eingebaut sind, und Systeme, die auf der Grundlage des Radars funktionieren. Beide Einparkhilfen warnen den Autofahrer entweder nur akustisch oder akustisch und optisch, sobald sich dieser mit seinem Fahrzeug dem Hindernis nähert.

Wie der radarbasierte Parksensor funktioniert

Der radarbasierte Parksensor sendet Signale aus und reflektiert diese, wenn sie auf ein Hindernis stoßen. Den Abstand zwischen Fahrzeug und Hindernis erkennt der radarbasierte Parksensor durch die Zeit, die zwischen Signalsenden und Reflexion vergeht. Je näher das Fahrzeug dem Hindernis kommt, desto schneller werden die akustische bzw. akustische und optische Warnung, und der Fahrer kann entsprechend reagieren. Beim Einparken bewahrt der radarbasierte Parksensor viele Autofahrer sicherlich vor der Kollision mit einem Hindernis. Allerdings ist der radarbasierte Parksensor nicht immer hilfreich: Schmale Hindernisse erkennt dieser nicht immer. Außerdem können schon Regentropfen das System auslösen. Autofahrer sollten sich daher nie von dem Parksensor allein leiten lassen, sondern weiterhin aufmerksam bleiben.

Die Rückfahrkamera: Sehen, was hinter dem Auto ist

Ist das Auto mit einer kamerabasierten Einparkhilfe ausgerüstet, befindet sich die Kamera im Fahrzeugheck. Die Rückfahrkamera zeigt dem Autofahrer auf einem im Fahrzeuginneren eingebauten Display ganz bequem, was sich hinter dem Fahrzeug verbirgt und wie weit das Auto noch vom Hindernis oder der Person entfernt ist. Um die Funktion der Rückfahrkamera und die Bildqualität zu erhalten, ist regelmäßige Pflege unvermeidbar. Sie sollte von Regen und Verschmutzungen gesäubert werden, damit die Linse nicht beschädigt wird.

Der Abstandswarner: Noch reichlich Platz oder zu nah dran?

Dem voranfahrenden Fahrzeug zu dicht aufgefahren oder stimmt der Abstand noch? Der Abstandswarner, der radarbasiert funktioniert, warnt den Autofahrer akustisch, visuell oder durch Vibration des Lenkrades, wenn sich der Abstand zum vorausfahrenden Fahrzeug verringert oder dieser gar zu gering ist. Es existieren sogar Abstandswarner, die zusätzlich mit einer Notbremsfunktion ausgerüstet sind, das heißt: Sie leiten den Bremsvorgang des Fahrzeuges automatisch ein. Trotz Abstandswarner sollten Autofahrer konzentriert bleiben und der Technik nicht vollständig vertrauen. Jede Technik kann schließlich im entscheidenden Moment versagen oder grundlos warnen.

Fazit: Technik erhöht die Fahrsicherheit und den Fahrkomfort. Jedoch sollten Autofahrer der Technik nicht uneingeschränkt vertrauen, sondern im Straßenverkehr weiterhin jederzeit aufmerksam sein. Auch Technik kann versagen.