opel-in-verlustzone-280x158 Opels Umsatz steigt, ist aber noch nicht aus der Verlustzone

Opels Umsatz steigt, ist aber noch nicht aus der Verlustzone (Foto: blinow61 / depositphotos.com)

Seit mehr als einem Jahr befindet sich Opel in der Verlustzone. Erwartungsgemäß änderte sich das auch 2015 nicht. Es gibt aber einen Aufwärtstrend: 2015 hat Opel seine Einbußen nahezu halbiert und setzt große Hoffnungen auf einen alten Bekannten. So soll der Astra als Neuausgabe erscheinen und an alte Erfolge anknüpfen. Er muss gegen einen operativen Verlust von 813 Millionen Dollar (744 Millionen Euro) im Jahr 2015 antreten. Das entspricht aber immer noch einer halben Milliarde weniger als im Vorjahr. Der operative Verlust betrug damals 1,37 Milliarden Dollar. 2016 konnte Opel dann ein Absatzplus von 22 Prozent gegenüber Januar 2015 vermelden und möchte ebenfalls in diesem Jahr vollständig aus der Verlustzone treten.

Karl-Thomas Neumann gibt sich optimistisch

Ursache für die Verluste ist unter anderem der Rückzug aus dem russischen Markt. Karl-Thomas Neumann, Chef von Opel, gibt sich optimistisch: „Wir behalten die Gewinnschwelle fest im Visier. Das ist und bleibt zwar ein ambitioniertes Ziel, aber ohne Ehrgeiz gibt es keinen Fortschritt.