Der Winter naht, der erste Frost macht sich auf den Autoscheiben bemerkbar und eine der lästigsten Aufgaben in den frühen Morgenstunden beginnt wieder: das Eis kratzen. Doch die Automobilhersteller haben hierfür eine Lösung, und zwar die Standheizung. In diesem Artikel geht es darum, wie die unterschiedlichen Arten von Standheizungen funktionieren, was man bei der Inbetriebnahme beachten muss und welche Vorteile sie bieten. 

bild-1-1024x680 Kein Eis kratzen mehr - Standheizung einfach nachrüsten
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Wie funktioniert eigentlich eine Standheizung?

Eine Standheizung ist eine Heizung, die in einem PKW verbaut ist. Sie können elektrisch oder über Brennstoff betrieben sein. Die Standheizung, die brennstoffbetrieben sind, werden dabei nochmal unterschieden, ob sie über Luft oder Wasser betrieben sind.

Bei einer Standheizung, die über Wasser betrieben wird, wird Kraftstoff verbrannt, der wiederum das Kühlwasser erhitzt. Dieses zirkuliert, erwärmt den Motor und über das Gebläse auch den Innenraum des Fahrzeugs. Für diesen gesamten Prozess wird elektrische Energie von der Autobatterie verbraucht. Es gibt auch Anbieter, bei denen eine über Wasser betriebene Standheizung lediglich den Innenraum und nicht den Motor aufwärmt. Hier wird weniger Energie insgesamt verbraucht. 

Die zweite über Brennstoff betriebene Standheizung wird über Luft betrieben. Sie ist für große Fahrzeuge wie Wohnmobile entwickelt worden. Das Kühlwasser wird nicht erhitzt, sondern warme Luft wird in den Innenraum des Fahrzeuges über das Gebläse verteilt. Die dafür notwendige Energie kommt aus der Autobatterie und dem Tank.

Die andere Art der Standheizung, die elektrisch betriebene, funktioniert mit einer Art Tauchsieder. Dieser ist am Motorblock oder in der Nähe des Kühlwassers montiert und erwärmt so Kühlwasser und Motor. Sie ist in der Anschaffung vergleichsweise günstig, verbraucht aber auch deutlich mehr Strom als die anderen Standheizungen.

Vorteile einer Standheizung

Gerade im Winter liegen die Vorteile der Standheizung auf der Hand. Wenn es morgens friert und man sich etwas beeilen muss, um mit dem Auto zur Arbeit zu kommen, möchte niemand gerne an der Scheibe in der Kälte stehen und das Eis kratzen. Auch die Kälte im Innenraum ist definitiv nichts Angenehmes. Viel besser ist es also, wenn man die eigene Standheizung hat, die eine angenehme Wärme schafft und das Eis kratzen der Vergangenheit angehören lässt.

Es lohnt sich also jetzt, sich diesen kleinen Luxus zu gönnen, und das eigene Fahrzeug dank eines Anbieters wie https://www.koberger-hamburg.de/ mit einer Standheizung auszustatten. Es gibt für jedes Fahrzeugmodell die passende Lösung, sodass der nächste Winter kommen kann.

Worauf muss man achten beim Betrieb der Standheizung?

Wenn die Standheizung über Kraftstoff betrieben wird, verbraucht sie über einen langen Zeitraum auch viel Energie und schüttet Emissionen aus. Zudem verbraucht sie Strom, was sich auf die Autobatterie auswirkt. Da niemand gerne auf Starthilfe angewiesen ist und der Umwelt schaden möchte, sollte die Standheizung bewusst und verantwortungsvoll in Betrieb genommen werden. 

Außerdem muss man beim Betrieb der Standheizung darauf achten, dass sie nicht in der Nähe von Tankstellen oder in Garagen und Räumen in Betrieb genommen wird. Hier gibt es nämlich Explosions- und Erstickungsgefahr.

Die Bedienung

Inzwischen kann man eine Standheizung auf viele Weisen bedienen. Hier ist zum Beispiel Sprachsteuerung wie Alexa zu erwähnen oder Zeitschaltuhren und Fernbedienung über Funk. So kann man bequem bereits auf mehreren hundert Metern die Standheizung einschalten, sodass das Eis an der Frontscheibe schmilzt und der Innenraum schön warm ist. Auch Apps vereinfachen das Einschalten der Standheizung und sorgen dafür, dass man in ein vorgewärmtes Fahrzeug mit von Eis befreiter Frontscheibe einsteigen kann.

Was ist ein Zuheizer?

Ein Zuheizer ist, wie der Name vermuten lässt, ein Verstärker für die vom Auto bereits geleistete Heizleistung. Dieser ist vor allem bei neueren Modellen oftmals eingebaut, da die Motoren so arbeiten, dass kaum Abwärme entsteht, die das Fahrzeug von innen beheizen würde. Im Gegensatz zur Standheizung heizt der Zuheizer nur bei Fahrt und nicht, wenn das Fahrzeug steht. Man kann ihn allerdings zu einer vollständigen Standheizung ausbauen lassen. 

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