aquaplaning_auto_nasse_strasse-300x199 Aquaplaning – die Gefahr kennen und meiden

Aquaplaning
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Aquaplaning sollte man nicht unterschätzen. Im strömenden Regen im Auto unterwegs zu sein, ist nicht nur aufgrund der eingeschränkten Sicht und des längeren Bremsweges unangenehm.

Strömender Regen führt zu sehr nassen Fahrbahnen. Kann das Wasser zudem nicht schnell abfließen, erhöhen sich die Gefahren des Aquaplanings, des Schleuderns und somit des Unfallrisikos. Es ist daher extrem wichtig, die Geschwindigkeit und den Fahrstil den Wetterbedingungen entsprechend anzupassen, um nicht in die Situation des Aquaplanings zu kommen.

Was Sie darüber hinaus beachten sollten, hat autoteile-markt.de für Sie zusammengestellt.

Was Aquaplaning ist

Aquaplaning liegt dann vor, wenn die Reifen aufgrund des Regens oder aufgrund einer großen Wasserfläche auf der Fahrbahn keine Bodenhaftung mehr haben, weil die Reifen auf einem Wasserfilm aufschwimmen. Es schiebt sich in dem Moment ein Wasserkeil unter die Fläche der Reifen, die sonst Kontakt zur Fahrbahn hätten. In dieser Situation ist es unmöglich, das Fahrzeug kontrolliert zu lenken oder gar abzubremsen. Aquaplaning kann bei sehr hoher Wassermenge, die sich vor allem in Senken oder Tälern schnell ansammeln kann, oder bei zu großer Fahrgeschwindigkeit auftreten. Doch auch Wassermengen, die sich quer zur Straße bilden, können Aquaplaning auslösen.

Aquaplaning vermeiden

Bei starkem Regen oder bei Wassermengen, die sich auf der Straße, in Tälern bzw. in Senken oder auf Fahrbahnen mit Wölbungen oder Vertiefungen angesammelt haben, sollte angemessen gefahren und die Geschwindigkeit reduziert werden. Die Gefahr des Aquaplanings erhöht sich bei zu hoher Fahrgeschwindigkeit, weil die Reifen mehr Wasser verdrängen müssen, sich aber gleichzeitig schneller ein Wasserkeil unter die Reifenfläche schieben kann, die sonst für Bodenhaftung sorgen würde.

Was Aquaplaning beeinflusst

Die Fahrgeschwindigkeit spielt für das Auftreten des Aquaplanings eine große Rolle. Sie kann unmittelbar vom Fahrer reduziert werden. Außerdem ist der richtige Reifendruck wichtig. Dieser kann die Gefahr des Aquaplanings zumindest etwas reduzieren. Ist der Reifendruck zu niedrig, vergrößert sich die Kontaktstelle des Reifens zur Fahrbahn. Das aber bedeutet, dass die Krafteinwirkung pro Fläche abnimmt. Veraltete und verschlissene Stoßdämpfer erhöhen ebenfalls die Gefahr des Aquaplanings, weil es diesem Kfz-Teil nicht mehr möglich ist, die Reifen mit einem gleichmäßigen Druck auf die Straße zu pressen. Ein hoher Wasserfilm auf der Fahrbahn erhöht selbstverständlich das Risiko des Aquaplanings.

Bei Aquaplaning richtig reagieren

Trotz dieser heiklen Situation gilt es, Ruhe zu bewahren und ruckartige Lenkbewegungen zu vermeiden. Reagiert das Auto nicht auf Steuerbewegungen, sollte das Lenkrad ruhig und fest gehalten werden. Fehlt der Kontakt zur Straße, sollte die Bremse achtsam bedient werden. In dem Moment, indem die Reifen wieder Bodenhaftung haben, sollte das Fahrzeug gebremst werden.

Fazit: Funktionsfähige Kfz-Teile sind bei jeder Autofahrt wichtig. Um Aquaplaning zu vermeiden, sind der richtige Reifendruck und funktionsfähige Stoßdämpfer unerlässlich. Reduzieren Sie die Fahrgeschwindigkeit und fahren Sie vorausschauend. autoteile-markt.de wünscht allseits gute Fahrt!